Zu Hause

Es ist nicht mehr da.

Sonst breitete es sich ganz natürlich und seicht zwischen uns aus. Zwischen mir und diesem Raum, in dem wir uns befanden. Eure Anwesenheit reichte aus, um es zu erschaffen. Zwischen euch war zu Hause. War zum ersten Mal zu Hause, beginnend vor zwei Jahren.

Das trifft mich. Mir wäre nie eingefallen, dass auch das ein Ende haben kann. Ich hatte mich immer darauf verlassen, auf dieses Gefühl.

Wir entwickeln uns. Wege suchen sich ihre eigene Richtung, unabhängig von den Weggefährten und sogar unabhängig von dem Wanderer selbst. Du willst noch bleiben? Ich eigentlich auch. Aber es treibt mich weiter. Ich muss weiter! Das gefällt mir nicht.

Ich habe Angst alleine weiter zu gehen!

Es passiert trotzdem. Das Gewonnene wieder loslassen und so gut es eben geht, fühlen was es da zu fühlen gibt. Trotz. Wut. Widerwillen. Unabhängigkeit/ Freiheit die tiefe Angst macht.

Jemand sagte noch so ungefähr, dass es toll wäre, wenn wir uns in 40 Jahren immer noch so hätten wie jetzt. Ich antwortete ganz spontan, dass es auch nicht ungewöhnliche wäre, wenn es dann nicht mehr so wäre. Ich habe es wohl da schon gewusst, ohne das es mir bewusst war. Ich bin raus. Rausgefallen. Weitergegangen. Kann euch noch als Einzelne wahrnehmen, aber nicht mehr in dieser gemeinsamen Verbindung.

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