Alles auf Anfang und doch ein Stück weiter

Keine Richtung. Keine Perspektive. Keine Vorstellung, dass irgendwo ein Platz für mich ist, wo ich sein kann, mit dem was ich bin und mich trotzdem entfalten kann.

Nach der Tagesklinik ist vor der Tagesklinik. Seit gestern bin ich zu Hause.

Es fühlt sich alles nicht mehr passend an. Der Arbeitsplatz, die Kontakt- und Beratungsstelle. Es beengt mich, ich fühle mich in der Vorstellung dort eingesperrt.

Das Leben im Allgemeinen fühlt sich beengend an.

Ich werde wütend. Immer wieder. Bei kleinen und großen Dingen. Verweigerungshaltungen entstehen. Das ist nicht die Lösung. Der Wut auf der Spur.

Ein Bild in mir, mich mit aller Kraft aus Ketten zu sprengen.

Etwas Neues gibt es nicht.

Wertlosigkeitsgefühle und das „wertvoll“ daneben stellen.

Der Verzweiflung zuschauen, die aus der Orientierungslosigkeit entsteht.
Den Ängsten zuschauen, Massen an Ängsten, die Neues (noch) nicht möglich machen.
(Das Schauen gelingt besser, als vor der TK)

Wohin Bewegen?
Bewegungslosigkeit. Ganz real. Wozu noch Handeln?

Mit Selbstfürsorge balancieren, zwischen Gleichgültigkeit.

Starrende Ängste die glauben, dass alles untergeht, wenn wir uns nicht sauber machen, nicht bewegen, nicht strukturieren, nicht das neue Ticket holen, weil der 1. ist, nicht einkaufen gehen, weil am Wochenende Besuch kommt, nicht die Duschwand nach Benutzung abwischen, nicht die Wohnung putzen.

Das „nicht“ aushalten. Ja was ist dann? Was passiert dann, wenn alles NICHTS wird?
Noch mehr Ängste, noch mehr Gedanken. Und wenn… und wenn… und wenn.

Und ich lebe weiter…

Dramagedanken. Das Leben wird eng in ihnen.
Stimmt schon, meine Gedanken nehmen das Leben sehr ernst (wie jemand mir sagte). Das macht es nicht leicht.

Es ist wirklich nicht leicht, doch ich kann es aushalten. Gestern. Heute.

Dazwischen Momente wo alles okay ist, wo Gelassenheit auftaucht, beim einfachen Sein.

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2 Kommentare zu “Alles auf Anfang und doch ein Stück weiter

  1. desweges sagt:

    Schicke dir mal etwas Kraft aus der Ferne. Lg desweges

  2. Keita sagt:

    Hallo, liebe Sophie!

    Ich mache seit Ende vorigen Jahres die „Akademie“ von Bodo Deletz und hab oft an dich gedacht ob dir das vielleicht auch helfen könnte. Ich folge jetzt mal dieser Intuition, auch wenn ich nicht weiß, ob dir das überhaupt möglich ist.

    Sieh dir zu aller erst mal dieses Video an:

    Wenn es dich weiter interessiert kannst du dir seine Website ansehen. Die Akademie besteht aus 52 Seminaren. Die Themen sind unter: „Alle Infos – Alle Seminarinhalte“ einzusehen. (Ich bin momentan bei Nr. 17)

    https://www.bodo-deletz-akademie.de/

    Sollte es dich immer noch interessieren kannst du dich registrieren und dann das erste Seminar ebenfalls kostenlos ansehen. Erst wenn du das zweite auch machen möchtest kostet es 18€.

    Ich helfe dir auch gerne wenn du Schwierigkeiten damit hast. Auch bezüglich Kosten könnte ich dir helfen. (Es gibt einen eigenen „Pot“ für Menschen, die sich die Seminare nicht leisten können.) Außerdem gibt es auf Facebook eine Gruppe die sich „Wertschätzungs-Experiment in der Matrix“ nennt. Hier gibt es auch viele Übungen, die wir täglich miteinander machen.

    Sieh es dir mal in aller Ruhe an. Wenn du Fragen hast kannst du mir gerne ein Mail schreiben: en.joy@gmx.at

    Ich hoffe das war dir jetzt nicht zuviel und umarm dich mal ganz fest! Ich finde es schön, dass es dich gibt! Auch wenn ich dich nicht kenne! Du bist in meinem Herzen….

    Liebste Grüße
    Gabriele

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