Persönliche Verarbeitung der osteopathischen Behandlung

Okay. Ich trau mich jetzt. Nun wird es doch persönlich. Sehr sogar.

Ich habe mir dafür extra ein Soundcloud-Konto zugelegt. Was bin ich doch eine Heldin. 😉

Also… die Vorgeschichte. Ich hatte heute den zweiten Osteopathie-Termin und zwar bei der Ärztin, die überraschenderweise auch spirituell arbeitet. Für mich war das eine heftige neue Erfahrung, so eng mit jemandem zu arbeiten, den ich erst von einem Mal sehen kenne (nix mit Beziehungsaufbau) und mich trotzdem aufgeschlossen, an meinen Kontrollinstanzen vorbei und mit so vielen Fähigkeiten, mich abzugrenzen erlebe.

Da hat definitiv von ‚außen‘ Unterstützung stattgefunden.

Aus ihrem Behandlungszimmer.

Aus ihrem Behandlungszimmer.

Ich war so ‚voll‘ von dieser komplexen Erfahrung, dass ich im Anschluss nicht wie geplant zum Alltag übergehen konnte. Da passierte so viel, dass ich es mitteilen wollte, aber niemanden anrufen wollte. Da fiel mir das Diktiergerät im Handy ein.

Damit lief ich dann, mein Fahrrad schiebend barfuß durch den Park, bis ich das Gefühl hatte, so einigermaßen sortiert und fähig zu sein, mit dem Rad nach Hause zu fahren.

Ich habe nichts geschnitten oder sortiert. Das ist so wie es aus mir raus kam. Vielleicht nach außen nicht alles verstehbar und unvollständige Informationen. Es diente meiner Verarbeitung und springt im Ablauf der Behandlung hin und her. Dafür war es genau richtig. Manche Stellen sind sehr leise. Ich werd nicht viel mehr zu erklären, außer jemand hat konkrete Fragen.

Nur noch zur ersten Aufnahme. Da kam ich direkt aus dem Haus raus und war erst einmal von den starken Körperreaktionen eingenommen. War mir peinlich, weil ich ständig, wie bei Ticks meine Augen und meinen Kiefer weit öffnen musste. Das ließ sich nicht unterdrücken. Hat mich nen bisschen überfordert, aber ließ dann Gott sei Dank nach.

 

10 Kommentare zu “Persönliche Verarbeitung der osteopathischen Behandlung

  1. Pauline-s sagt:

    Danke, dass Du so mutig bist, uns hier zuhören zu lassen!

  2. Vetch sagt:

    NIcht zum Inhalt, sondern dass:
    Grad gestern in der HPΨ Schule sagt der Dozent: Rückzug ist so ziemlich das Unheilsamste.
    Sich öffnen, Feedback holen, sich austauschen mit andern, das ist heilsam.
    Und hier kommt gleich wieder ne Bestätigung.

    Ja, danke!

  3. gann uma sagt:

    Sehr interessant. Warum war die Schwester denn dabei, und war das während der Behandlung oder danach? Könnte ich auch nicht haben, deshalb muss ich da nachfragen.

    • sophie0816 sagt:

      sie kam mitten während der behandlung rein. warum? keine ahnung. müsste ich nächstes mal fragen, ob das üblich ist. denken tu ich mir, dass sie von ihrer chefin lernt, durch zuschauen. gebastelt habe ich mir, dass das für mich für eine übungssituation war. 🙂

  4. gann uma sagt:

    Unangenehm. Ist ja schon genug los, und die Behandlungsmethode ist arg nah.

    • sophie0816 sagt:

      ja. hättest du nicht nachgefragt, hätte ich da gar keinen blick mehr drauf geworfen. aber du hast recht. man muss es ja nicht schwieriger machen, als es ist. ich werd da echt noch mal nachhaken.

      • gann uma sagt:

        Oft wehrt man sich dann nicht, weil man denkt oder eingeredet bekommen hat, dass man kein Problem haben darf, weil andere da kein Problem hätten.

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