Liebster award

Vielen Dank an Sonrisa für die Nominierung.

Ich habe es echt geschafft die Fragen zu beantworten. Allerdings werde ich keine weiteren Blogs nominieren, weil ich das in der Vergangenheit schon mal getan habe.

  1. Wenn du ein Tier wärst, welches wäre das und warum?

Da fällt mir spontan das Fabeltier Pegasus ein. Es fühlt sich für mich frei und unabhängig an. Es kann fliegen, einfach den Ort des Geschehens verlassen und alles von oben betrachten. Es fühlt sich rein, klar und kraftvoll an, auch irgendwie so, als würde es seine Aufgabe kennen und mit allem in Frieden sein.

  1. Welches ist deine Lieblingserinnerung?

Meine Lieblingserinnerung. Da gibt es sicherlich viele. Ich nehm das erste was kommt und da denke ich an die Natur in Kanada, Indian Summer im Yukon Territorium. Die Luft… die Farben…, die Weite…, die Stille… einfach atemberaubend.

  1. Dein perfekter freier Tag?

Puhhh… ja… hmmm… geht hier um Phantasie… wie stelle ich mir einen perfekten freien Tag vor. Ich hab ja eigentlich jeden Tag frei, kann mir jeden Tag gestalten. Aber was wäre perfekt? Ich hab Schwierigkeiten mit der Frage, glaube ich. Wenn ‚perfekt‘ sowas meint wie schön, dann würd ich mir ein Aufwachen an einem Ort vorstellen, wo die Natur direkt vor meiner Tür ist und ich mich mit allem, vorallem mit mir selbst in Einklang und Frieden fühle, einfach so wie es gerade ist.

Ja das wäre schön. Das lässt mein Herz jetzt etwas schmerzen.

  1. Lieblingsbuch und liebstes Zitat daraus?

Ich habe kein Lieblingsbuch. Doch mich hat in den letzten Wochen besonders das Buch ‚Resilienz – Wie man Krisen übersteht und daran wächst‘, von Matthew Johnstone begleitet. Mit vielen Bildern und Einladungen zum Schmunzeln. Am meisten habe ich gelacht, wo eine Frau vor einem brutalem Hürdenlauf mit Feuerring, Jagdfalle, Schlange, Fallbeil usw. abgebildet ist, als Symbolik für echt beschissene Zeiten, durch die man einfach durch muss, nicht daran vorbei kommt und auf der nächsten Buchseite, zwar arg ramponiert, aber voller Freude triumphierend die Faust in die Höhe streckt, weil sie es geschafft hat und daneben steht – PPP – Posttraumatische Persönliche Reifung

  1. Musik? Malerei? Text? Tanz? Welches ist deine Ausdrucksform?

Ich kann mich bisher am besten in Sprache ausdrücken, habe aber eine ungelebte Sehnsucht in mir, mich auch nonverbal ausdrücken zu wollen. Hab mal ein wenig gemalt und in der Wohnung für mich auch mal Ausdruckstanz probiert. Mein Kontroll-/Bewertungsanteil ist in diesen Dingen aber riesig einflussreich. 🙂 Musik machen wäre auch geil. Klavier oder Gitarre, aber eher Klavier. Kann ich alles nicht.

  1. Wie hast du deinen Lieblingsmenschen kennengelernt?

Meinen Lieblingsmenschen. 🙂 Schönes Wort. Wir sind uns im Rahmen einer ambulanten Suchttherapie begegnet und dann auch in einer Selbsthilfegruppe. Doch unsere Verbindung wuchs erst einige Jahre später, glaube ab 2013, als wir plötzlich herausfanden, dass sie einen Häuserblock weiter in meine Gegend gezogen war. Ab da flossen unsere Herzen regelmäßig ineinander. 🙂

  1. Gibt es eine Entscheidung in deinem Leben, die du bereust?

So spontan würde ich sofort ‚nein‘ sagen. Etwas zu bereuen, passt auch nicht zu meiner Haltung, dass jedes Ereignis im Leben, spätestens im Nachhinein, Sinn macht. Alles geschieht so, wie es geschehen kann.

Und seit einigen Jahren treffe ich meine Entscheidungen sehr bewusst und stehe dann so gut es geht auch hinter ihnen, mit allen Konsequenzen.

Vor dieser Zeit, habe ich allerdings gar keine großen bewussten Entscheidungen getroffen. Das Leben hat mich einfach mitgezogen. Ich fühlte mich oft fremdgesteuert. Da kann man dann auch nichts bereuen. 🙂

  1. Wenn du einen Satz sagen könntest, nach dem sich dann die ganze Welt richten würde, welcher wäre das?

Oh je. Da bekomme ich Allmachtsphantasien. 😉 Vielleicht so etwas wie: „Setzt Euch hin und werdet still.

  1. Der Winter naht und ich freue mich auf…?

Kerzenlichtstimmung, hoffentlich viel Schnee, winterklare Luft und das Schweigen der Natur (in der Stadt etwas schwierig)

  1. Was bringt dich nach einem aufgewühlten Tag wieder runter?

Zuhause sein, in meinen sicheren vier Wänden.

Ich höre mir mp3`s an – geführte Entspannungsübungen oder Traumreisen.

Ich lasse, soweit es geht, alle Gefühle da sein, die Raum brauchen.

  1. Wenn du uns eine Frage stellen dürftest, welche wäre es?

Im Moment gibt es da keine Frage.

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