Innere Begegnung im Alltag

Im Bäcker. Vor mir ein Milchkaffee. Geräusche und Bewegung um mich herum, von Kundschaft und Musik. Beruhigend. Haltend. Beobachtend. Eine Frau löst Sehnsucht aus. Ein Gedanke: mir fehlt jemand, den ich bewundern kann, ein warmes Vorbild. Trauer, dass da niemand zum anlehnen ist. Ein weiterer liebevoller Gedanke: was hälst du davon, wenn du dich selbst bewunderst? Wie du für dich da bist, selbst liebevoll bist.

Tränen steigen auf und eine kullerte das Gesicht hinab. Das berührt mich tief, mitten in dem Trubel eine Insel der inneren Begegnung.

Und es ist wahr. Ich bin die Mutter die ich mir immer wünschte.

Ist es wahr?

7 Kommentare zu “Innere Begegnung im Alltag

  1. Oh wie schön, dass du das von dir selbst sagen kannst! 🙂

  2. Pauline-s sagt:

    woher kommt der Zweifel, ob es wahr ist?

    • sophie0816 sagt:

      das ist die kleine sophie in mir, die sich noch nicht sicher ist, ob ich das kann, ob ich ausreiche, ob da nicht doch eher die mutter im außen her muss.

      • Pauline-s sagt:

        da verstehe ich die Zweifel. Gut, wenn die kleine Sophie immer wieder überprüft, ob sie sich sicher sein und werden kann.

  3. Diese Sehnsucht kommt mir so vertraut vor.
    Und wie schön, dass sie bei dir zu einem wärmenden Gedanken wurde ❤

  4. Wunderschön, sonne dich in dem Gefühl, und nimm die Stärke mit, die durch dieses Sonnenbad in dir wachsen kann!

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