Außen gleich Innen

Kannst du mich aus der Schülerrolle entlassen und alles was du siehst, alle Unvollkommenheit als vollkommen betrachten?

Kann ich mich aus der Schülerrolle entlassen und alles an mir, alle Unvollkommenheit als vollkommen betrachten?

13 Kommentare zu “Außen gleich Innen

  1. Welch Kraftgedanken!!!
    Jepp! Zwei magische Fragen…
    ❤ HerzLichte Grüße schickt dir Marina

  2. Liebe Sophie,
    Hm, für den Moment vollkommen, ja. So angenommen werden, wie der Moment es mir/dir/eine_r ermöglicht. Das ist wunderschön und niemand anders sollte und darf meinen mich zu ändern. Aber nicht veränderungs-würdig? Damit hab ich ein Problem. Jede_r ist doch bis zum letzten Atemzug würdig sich zu verändern. Das gestehe ich allen immer zu. Jeweils im eigenen Tempo und wie es gut tut, aber würdig sich zu ändern, zu lernen unbedingt. Aufhören sich zu ändern ist in meinem Verständnis tot sein.
    Alles Liebe dir ❤️🌞
    „Benita“

    • sophie0816 sagt:

      du bist sooo aufmerksam, liebe benita und sprichst aus, was für dich nicht passt. das gefällt mir. ❤

      ja, über das wort bin ich auch gestolpert. es war das erste das kam und mir viel kein anderes ein.
      als ich darüber nachdachte, fand ich es okay für mich, weil ich 'sah', dass veränderung keiner würde unterliegt, sondern immer von naturaus geschieht, als ein neutraler prozess, ganz unabhängig von unserem willen.

      es soll sich ganz alleine auf die willentliche vorstellung beziehen, zu glauben, wir müssten uns verändern, ganz unabhängig davon, dass veränderung immer geschieht. nur eben von ganz alleine. 🙂

      aber ich stolpere auch immer noch über dieses wort.

      fällt dir ein besseres ein?

      • Liebe Sophie, ich hoffe, ich habe deine Gedanken richtig verstanden und nicht an dir vorbei argumentiert. Falls doch, tut es mir leid. So komplexe Dinge schriftlich zu debattieren ist mir immer schwierig, weil die direkte Reaktion fehlt, dennoch kann ich es oft nicht lassen. 😉 Hoffe ich hab nicht zu viele „Weisheiten“ von mir gegeben?!

      • sophie0816 sagt:

        Alles gut. Ich bin noch unterwegs und werd mal sehen wann ich mich mit deinen Gedanken dazu beschäftige. Auf jeden Fall vielen Dank dafür!

      • Danke für die Antwort, war zu unsicher. Ich gedulde mich und wünsche dir eine schöne Zeit. ☺️❤️

  3. Liebe Sophie,
    die Frage nach einem besseren Wort ….. Danke dir dafür und deine Anerkennung. ❤️
    Ich habe mir die Sätze nochmals durchgelesen und es kamen mehrere Gedanken.
    Zunächst ist es für mich erträglicher im ersten Satz als im zweiten. Aber auch dort sträubt sich etwas in mir. Ich weiß nicht, ob ich jemandes (potentielle) Veränderung von der Würde des Menschen abkoppeln kann? Wenn Veränderung wie du beschreibst per se keine Würde hat, weshalb dann dieses Wort? Ich habe verstanden, dass es gegen diesen Druck zur „Veränderung“, der in unserer Gesellschaft herrscht (selbst Optimierung – schneller, höher, besser) geht und möchtest dies in einem Wort ausdrücken?! Ob das gehen kann? Ich dachte dann als zweiten Impuls, weshalb überhaupt dieses „und nicht veränderungswürdig“. Ist es möglich es ersatzlos zu streichen? Ich denke es ist, diesem Druck zur Veränderung zu widersprechen, wie du beschrieben hast und es verstärkt die Aussage: „Du bist vollkommen!“ Ich würde mögen: „vollkommen und bemerkenswert/achtenswert/wertvoll/besonders betrachten.“
    Das sind Worte, die mir dazu einfallen. Sie drücken zwar nicht explizit aus, sich nicht zu Veränderung, hier wohl Anpassung zu zwingen, implizit jedoch schon. Wer bzw. was geachtet, als besonders und wertvoll erkannt wird, wird in seinem/ihrem Wesen bewahrt und nicht verbogen.
    Es geht vielleicht auch „vollkommen und nicht verformbar“? Dennoch mag ich ja positive Aussagen lieber als mit Negation drinnen, aber das ist mein Faible.
    Was meinst du, ist da etwas dabei?
    Ich denke auch, dass Entwicklung, Veränderung scheint von selbst zu geschehen. Das mag aber trügerisch sein. Die vielen kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen, führen zur Veränderung die passiert! Es fällt uns meist nicht auf, was wir dazu beitragen, wenn wir Schritt für Schritt Gewohnheiten und Gedanken ändern und plötzlich halten wir inne und erkennen, es ist etwas geschehen. Ich bin anders, als vor fünf Jahren. Aber es sind AUCH und ganz wesentlich wir, die uns öffnen für Veränderungen und unseres beitragen.
    Ich hoffe sehr, meine Gedanken sind dir hilfreich.
    Herzliche Grüße 😊
    „Benita“

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