Das Malspiel nach Arno Stern

Ich bin wo angekommen. Heute nach 4 Probeterminen den Jahresvertrag unterschrieben.

Mutig zu Beginn einen bezahlbaren Preis verhandelt.

Dann mutig jede Woche den Weg durch die lärmende Stadt erprobt. Panik reguliert.

Dann mutig mit vielen kleinen Kindern in einem geschlossenen Raum das fokussieren geübt. Fürsorge in der Praxis anwenden. Pausen machen. Ruheort nutzen.

Mutig den ersten Pinselstrich gesetzt und erlaubt zu experimentieren, mit Höhen und Tiefen, Schwere und Leichtigkeit.

Dieser Raum, dieser Ort, dieses Spiel ist perfekt für mich. Immer wieder ein Lachen im Gesicht. Keine Wertung von außen. Kein Reden über Inhalte. Den inneren Bildern und Farben folgen, den Bewegungen der Hand.

Etwas in mir darf sich hier zeigen und ausdrücken, wie es sich bisher noch nie gezeigt und ausgedrückt hat. Etwas findet endlich einen Raum, um da sein zu können.

Als ich Werbung dafür auf der Nachbarschaftsseite las und die bunten Farben sah, jauchzte mein Herz auf und es wäre sorglos von mir gewesen, diesem Impuls nicht zu folgen.

Eine verlässliche Kraftquelle, die ich jedes Mal zufriedener und aufgetankt, beruhigter und zentrierter verlasse, als ich sie betreten hatte.

Die offizielle Seite von Arno Stern, dem Gründer.

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9 Kommentare zu “Das Malspiel nach Arno Stern

  1. Oh wie toll! Das finden wir auch sehr einladend. Danke für‘s Teilen! 😊

  2. Liebe Sophie,
    Irgendwie interessant. Habe jetzt etwas dazu gelesen und staunen, wie du das mit dem Raum schaffst, der ohne sichtbare Fenster sein soll, wo gemalt wird. Alles wirkt ansprechend für mich, aber das macht mir große Angst. Vielleicht ein Trigger? Warum muss das sein? Ist dein Eindruck, dass dieser spezielle Ort das Malen und zu sich kommen erleichtert? Und wenn umgehen mit Triggern in der Gruppe?

    Auf alle Fälle enorm mutig von dir. Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg für deinen Kurs.🍀☺️
    Alles Liebe
    „Benita“

    • …… „wie umgehen mit Triggern“ sollte es heißen. 😉

    • sophie0816 sagt:

      Liebe Benita, bin leider bisher nicht zum antworten gekommen. Möchte das jedoch noch nachholen, irgendwann. ❤

    • sophie0816 sagt:

      Liebe Benita, beim Raum hatte ich auch erst sorge, dass das nicht geht. Deshalb vorher einen Kennenlerntermin, in dem ich das prüfen wollte, auch über meine höhere Empfindsamkeit informiert und Möglichkeiten zum regulieren vor Ort ausgelotet.

      Der Raum wo ich bin hat grundsätzlich Fenster. Er ist mit Holz verkleidet, mit dem dann auch die Fenster geschlossen werden. Zuerst bekam ich einen Schweißausbruch. Das sprach ich aus. Als der vorüber war, konnte ich die eigentliche Athomsphäre des Raumes spüren und die war sehr lebendig, kreativ offen und durch die Geschlossenheit intim geborgen. Der Ausgang hatte einen Vorhang und die richtige Tür dahinter war immer einen Spalt auf.

      Ich kann während der anderthalb Stunden jederzeit raus, was ich auch immer wieder tue, zum ausruhen und beruhigen. Im Flur stehen Stühle und ich kann mich im Notfall ins Bad zurückziehen.

      Ich spüre mehr Angst, wenn neue Erwachsene im Raum sind. Die Kinder lösen keine Angst aus.

      Aber meist bekomme ich das gut reguliert und beruhigt, zumal das Malen und die Energie im Raum einfach enorm Spaß machen.

      Insgesamt ist es mehr befreiend, beruhigend und öffnend, als es Stress auslöst.

  3. sophie0816 sagt:

    Ach… und ich kann auch jederzeit gehen, wenn es zu viel wird.

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