E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion VII

Auszüge vom 11.02.- 12.02.2017


Liebe Christiane,

Während die Empfindungen dann so wahrgenommen werden, gibt es eine die wahrnimmt und die wahrgenommenen Empfindungen, oder ist es einfach wahrnehmen?

Das fand ich schwer zu beantworten.
Ich stehe dem Wahrnehmen so oft mit Wollen und Bewerten im Weg.

Ich weiß, dass es einfach wahrnehmen ist und trotzdem bin ich mir nicht sicher, auch in der Beobachtung nicht. Da kommen immer Fragen, wie es sich den anfühlt, wenn es einfach wahrnehmen ist. Wirklich so wie in dem Moment?
Und solange zu der Wahrnehmung immer Informationen dazu kommen, setzt sie sich ins Verhältnis dazu. Die Position im Körper, meine Fragen, die Entscheidung diese Wahrnehmung anzuschauen.

Das Beste ist, es einfach geschehen zu lassen und zu fühlen, was gefühlt werden möchte.
Gibt es eine, der das alles widerfährt?

Jaaaa…mir, möchte ich da groß aufjammern. 😀

Genauer heißt das, es widerfährt meinen Gedanken, meinen Vorstellungen die sich daran reiben, etwas anderes wollen… Moment mal…
Wenn ich nicht meine Gedanken bin, dann müsste eigentlich nur Erfahren und Denken sein und niemand dem das widerfährt.

Das fühlt sich für mich aber oft gaaaanz anders an. 😉

Du hast mal geschrieben, dass das Gefühl von Ich in den Gedanken eine nachträgliche Interpretation ist. Kann man diesen Vorgang direkt beobachten wie er geschieht?


Liebe Sophie,

lass uns ein bisschen tiefer nach diesem Ich graben :-).

Ich stehe dem Wahrnehmen so oft mit Wollen und Bewerten im Weg.

Worauf bezieht sich das Wort „Ich“ in diesem Satz genau? Wo ist dieses Ich, das will und bewertet? Oder geschieht dieses Bewerten und Wollen von selbst? Kannst du es kontrollieren?

„Gibt es eine, der das alles widerfährt?“
Jaaaa…mir, möchte ich da groß aufjammern. 😀

🙂 Finde diejenige, der das alles widerfährt.

Genauer heißt das, es widerfährt meinen Gedanken, meinen Vorstellungen die sich daran reiben, etwas anderes wollen… Moment mal…

Bist du die Denkerin der Gedanken, diejenige, die die Vorstellungen „hat“?

Wenn ich nicht meine Gedanken bin, dann müsste eigentlich nur Erfahren und denken sein und niemand dem das widerfährt.

Genau!

Das fühlt sich für mich aber oft gaaaanz anders an. 😉

Ja, das tut es. 🙂 Da sind Gefühle und diese Gefühle werden wahrgenommen. Gibt es eine, die sie wahrnimmt? Wo genau ist sie und wie sieht sie aus?

Du hast mal geschrieben, dass das Gefühl von Ich in den Gedanken eine nachträgliche Interpretation ist. Kann man diesen Vorgang direkt beobachten wie er geschieht?

Ja, das ist möglich. Alles, was ich schreibe, kann man beobachten, sonst wäre es einfach nur ein neuer Gedanke. Als Vorübung spiele ein wenig mit einer Übung, die zeigt, was die Sprache bei der Ich-Vorstellung bewirkt:

Beim Kaffee trinken kommentiere bewusst, was geschieht. Spiele dabei mit zwei Versionen: „Ich trinke (Kaffee)“ – und „Kaffee trinken“.
Beim Gehen sage: „Ich gehe“ – und wechsele ab mit „gehen.“

Mache das bei allen möglichen Tätigkeiten. Was ist der Unterschied zwischen der Version mit und ohne Ich? Achte auf den Körper und das Gefühl dabei.
Welche Version ist näher an der Erfahrung?

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E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion VI

Auszüge vom 07.02. – 08.02.2017


 

Boarrr Christiane,
das war ja was eben.

Bleibe bei der Müdigkeit. Wende dich ihr freundlich zu. Sie ist nicht dein Feind, sie will dich vor etwas beschützen. Erlaube dir, ganz einzutauchen in die Körperempfindungen wie in ein warmes Bad.

Als ich das gelesen habe kam sofort eine Angstreaktion, eine starke Verkrampfung im Bauch und ich dachte mißtrauisch, woher du so sicher bist, dass sie nicht mein Feind ist.

Dann erneut überlegt, wovor ich eigentlich Angst habe. Dann türmten sich große Ängste auf.
Was ist, wenn die Müdigkeit mein Leben an sich reißt, wenn ich ihr mehr Raum gebe als nötig? Ich habe Angst alleine zu bleiben in meiner Wohnung, weil ich nirgendwo mehr hin kann und von der Welt vergessen zu werden. Angst vor Einsamkeit.
Und sehr groß auch Angst das Bewusstsein zu verlieren und die Kontrolle zu verlieren.
Meine Atmung beschleunigte sich und es stieg etwas in mir auf. Das machte auch Angst meinen Körper zu verlieren und mich selbst (da fiel mir eine alte schreckliche Erfahrung mit einer Panikattacke ein).
Ich habe versucht das alles zu erlauben, was echt nicht leicht war. Es kommt trotzdem immer auch zum Verschluss.
Ich habe meine Füße festgehalten, meine Augen aufgelassen, Körperempfindungen und Unterbauch gesucht und versucht mich beruhigend dabei anzusprechen.
Dann war es nach ein paar Minuten vorbei.


 

Liebe Sophie,

uiihh, du bist eine Mutige! Die Angst hast du sehr tapfer gefühlt, großartig. :-)))  Gut, dass du dir beruhigend zugesprochen hast.

Auch die Angst will dich vor Gefahren schützen, auch sie ist nicht dein Feind, sondern deine Beschützerin.

Dann erneut überlegt, wovor ich eigentlich Angst habe. Dann türmten sich große Ängste auf.

Was ist, wenn die Müdigkeit mein Leben an sich reißt, wenn ich ihr mehr Raum gebe als nötig? Ich habe Angst alleine zu bleiben in meiner Wohnung, weil ich nirgendwo mehr hin kann und von der Welt vergessen zu werden. Angst vor Einsamkeit.
Und sehr groß auch Angst das Bewusstsein zu verlieren und die Kontrolle zu verlieren.

Die meisten Ängste sind durch Gedanken über Körperempfindungen oder Wahrnehmungen ausgelöst, durch Zukunftsgedanken, nicht durch die Wahrnehmung der Körperempfindungen selbst. Das ist in dieser Situation auch geschehen.
Natürlich gibt es auch schlimme Situationen, die selbst  Ängste auslösen. Du hast geschrieben, dass du traumatisiert bist, du kennst solche Situationen. Unsere Gedanken beziehen ihre Informationen aus früheren Situationen und es könnte sein, dass etwas davon hier plötzlich aufgetaucht ist.

Wenn die Müdigkeit oder die Angst wieder da sind, spüre einmal, was es eigentlich für Körperempfindungen sind. Spiele damit dich hineinsinken zu lassen. Wenn du nur die Körperempfindungen spürst und nicht auf den Namen und die Gedankengeschichten hörst, welche Empfindungen sind es dann? Sind sie angenehm, unangenehm oder neutral?


 

Wenn du nur die Körperempfindungen spürst und nicht auf den Namen und die Gedankengeschichten hörst, welche Empfindungen sind es dann? Sind sie angenehm, unangenehm oder neutral?

Ich habe es eben mal mit dem Druckempfinden am Kopf probiert, es zugelassen und mich angeschmiegt.

Ein kurzer Moment, der ein Weinen ausgelöst hat. Die Empfindungen waren tatsächlich neutral. Warum muss ich dann weinen? Ich habe keine Gedanken dazu mitbekommen.

Beim zweiten Versuch kam zu den Empfindungen am Kopf, dem Weinimpuls dann auch wieder dieses Gefühl im Bauch, das sich nach oben ausdehnen wollte und Angst, als etwas, dass sich um alles verkrampft. Das Gefühl im Bauch war eigentlich auch neutral.
Die Atmung beschleunigte sich auch wieder. Ich bin dann ausgestiegen.

Unsere Gedanken beziehen ihre Informationen aus früheren Situationen und es könnte sein, dass etwas davon hier plötzlich aufgetaucht ist.

Ich hatte die letzten Wochen und gerade auch gestern verstärkt Auslöserreize für wahrscheinlich alte Verletzungen. Heute insgesamt auch viel geweint, ohne klar zu haben warum.
Kann schon sein, dass deshalb momentan so stark emotional reagiert wird.


 

Ich habe es eben mal mit dem Druckempfinden am Kopf probiert, es zugelassen und mich angeschmiegt.
Ein kurzer Moment, der ein Weinen ausgelöst hat. Die Empfindungen waren tatsächlich neutral.

Gut gemacht :-). Ich finde deinen Ausdruck „angeschmiegt“ wundervoll. Spiele damit dich an unterschiedliche Körperempfindungen anzuschmiegen. Es können auch Empfindungen sein wie der Druck vom Stuhl oder Sofa unter dir.

Während die Empfindungen dann so wahrgenommen werden, gibt es eine die wahrnimmt und die wahrgenommenen Empfindungen, oder ist es einfach wahrnehmen?

Warum muss ich dann weinen? Ich habe keine Gedanken dazu mitbekommen.

Die Gefühle lösen sich, und wenn sie intensiver sind, weinen wir. Wir weinen auch bei intensiver Freude. Gedanken machen Gefühle oft zu einem Problem, das gelöst werden muss. Gefühle sind aber kein Problem, die man lösen müsste. Gefühle brauchen auch nicht analysiert zu werden. Gefühle wollen einfach gefühlt werden. Mehr brauchen sie nicht. Dann lösen sie sich nach und nach auf. Probiere es aus. 🙂

Ich hatte die letzten Wochen und gerade auch gestern verstärkt Auslöserreize für wahrscheinlich alte Verletzungen. Heute insgesamt auch viel geweint, ohne klar zu haben warum.

Zu den Auslöserreizen kommt jetzt noch etwas hinzu. Du hast bereits kurz gesehen, dass es eigentlich kein Ich gibt, das denkt, erlebt, entscheidet oder handelt. Die alten Gefühle waren gewissermaßen an der Ich-Illusion wie heliumgefüllte Luftballons an einer Schnur befestigt. Die Schnur ist aufgeknotet worden – nun steigen die Ballons auf, um dann ganz zu entschwinden. Das ist keine angenehme Zeit, vor allem, wenn viele unangenehme Dinge in der Vergangenheit geschehen sind. Aber sie wird vorübergehen und dann werden die Luftballons weggeflogen sein.

Das Beste ist, es einfach geschehen zu lassen und zu fühlen, was gefühlt werden möchte.

Gibt es eine, der das alles widerfährt?

Kann schon sein, dass deshalb momentan so stark emotional reagiert wird.

Ich möchte noch kurz auf die Sprache eingehen, weil du in dem Satz kein „ich“ verwendet hast. Auch wenn es das Ich nicht gibt – du kannst trotzdem die Sprache weiterhin völlig normal benutzen und ruhig „ich“ sagen. Wenn ich mal nicht genau weiß, wie du es meinst, frage ich nach. 🙂

E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion V

Mails zwischen dem 19.01. – 01.02.2017 sind leider verschollen.

Es folgen Auszüge ab 01.02.- 07.02.1017


 

Hallo Christiane,

Ich schreib jetzt, auch wenn es sehr anstrengend ist. Ich denke jeden Tag dran und das macht mir Druck. Ich denke, dass ich dann eine Pause brauche und hoffe, dass dabei nichts verloren geht und ich den Faden wiederfinde.

Die Sache mit der Apfelsine. (Ich schreib über Handy da PC kaputt. Komme da nicht mit Kopierfunktion klar)

Ist etwas her, dass ich das gemacht habe. Ich weiß noch, dass ich enttäuscht war.  Ich hätte mir die Vorstellung ebenso vielfältig und tief gedacht, wie die reale Erfahrung. Doch sie war dagegen fad und flach und auch anstrengend. Ich fand es anstrengend mir die ganzen Details zu überlegen. Ja wie schmeckt den die Orange in meinem Kopf? Nach gar nichts, wenn ich nicht das Wort süß dazu gebe.

Die tatsächliche Erfahrung war intensiver, vielfältiger, tiefer und unanstrengender und viel besser.


 

Liebe Sophie,

ich danke dir, dass du dir diese große Mühe machst zu antworten, obwohl du so müde bist. Ich klopfe gern in einer Woche bei dir an, falls du bis dahin noch nicht geantwortet hast.

Ist etwas her, dass ich das gemacht habe. Ich weiß noch, dass ich enttäuscht war.  Ich hätte mir die Vorstellung ebenso vielfältig und tief gedacht, wie die reale Erfahrung. Doch sie war dagegen fad und flach und auch anstrengend. Ich fand es anstrengend mir die ganzen Details zu überlegen. Ja wie schmeckt den die Orange in meinem Kopf? Nach gar nichts, wenn ich nicht das Wort süß dazu gebe.

Die tatsächliche Erfahrung war intensiver, vielfältiger, tiefer und unanstrengender und viel besser.

Sehr gut! Besonders gut hat mir der Satz gefallen, “ Ja wie schmeckt den die Orange in meinem Kopf? Nach gar nichts, wenn ich nicht das Wort süß dazu gebe.“ Unsere Gedanken können nicht schmecken, und auch nicht riechen, hören oder sehen oder gar fühlen. Sie geben allem einfach einen Namen, aber der Name selbst ist nur ein Wort ohne wirklichen Inhalt.

Vielleicht magst du mal die Müdigkeit selbst anschauen, ohne extra Anstrengung, sie ist ja sowieso da.

Woraus bestehen Gefühle?

„Müdigkeit“ ist der Name, ein Gedanke, es ist nicht die Wahrnehmung eines Gefühls.
Die Körperempfindungen, die zu spüren sind, sind die Wahrnehmungen von Körperempfindungen, nicht von Müdigkeit.

Erlaube dir, die Körperempfindungen wahrzunehmen. Sei ein wenig neugierig. Wie fühlt sich es sich an, was von den Gedanken Müdigkeit genannt wird? Atme sanft und erlaube es, soweit es möglich ist.


 

Vielleicht magst du mal die Müdigkeit selbst anschauen, ohne extra Anstrengung, sie ist ja sowieso da.

Woraus bestehen Gefühle?

Ich habe über mehrere Tage immer wieder geschaut und dabei körperliche Empfindungen, deren Bewertung und folgende Gedanken wahrgenommen.

Wie fühlt sich es sich an, was von den Gedanken Müdigkeit genannt wird?

Da waren schwere Augenlider, brennende Augen, verschiedener Druck an unterschiedlichen Stellen des Kopfes.

Es gab ein Gefühl wie Blei im Körper, der ihn in einer Starre/Lähmung hält. Ich habe auch Anspannung wahrgenommen, was für mich neu war.

Es gab Gedanken Dinge machen zu wollen, aber nicht zu können.

Unklare, schweifende Gedanken. Immer wieder wegdriftende Aufmerksamkeit.

Sorgenvolle Gedanken.

So ungefähr.


 

Ich habe über mehrere Tage immer wieder geschaut und dabei körperliche Empfindungen, deren Bewertung und folgende Gedanken wahrgenommen.

Sehr gut. Alle Gefühle bestehen aus diesen drei Komponenten, körperliche Empfindung, Bewertung durch Gedanken und weitere Gedanken.

Da waren schwere Augenlider, brennende Augen, verschiedener Druck an unterschiedlichen Stellen des Kopfes. Es gab ein Gefühl wie Blei im Körper, der ihn in einer Starre/Lähmung hält. Ich habe auch Anspannung wahrgenommen, was für mich neu war.

Das hast du sehr schön beobachtet. 🙂

Was direkt wahrnehmbar ist, die reinen Körperempfindungen, sind die Fakten. „Blei“ z.B. ist nicht direkt zu beobachten, es wäre bereits eine Interpretation der Gedanken.

Es gab Gedanken Dinge machen zu wollen, aber nicht zu können.

Unklare, schweifende Gedanken. Immer wieder wegdriftende Aufmerksamkeit.

Sorgenvolle Gedanken.

Genau. Die Gedanken kommentieren, sorgenvolle Gedanken tauchen auf und sicher noch alle möglichen anderen Gedanken. Das sind weitere Interpretationen der ursprünglichen Körperempfindung und Geschichten, die in den Gedanken auftauchen.

Bleibe bei der Müdigkeit. Wende dich ihr freundlich zu. Sie ist nicht dein Feind, sie will dich vor etwas beschützen. Erlaube dir, ganz einzutauchen in die Körperempfindungen wie in ein warmes Bad. Lasse alle Interpretationen der Gedanken laufen und lasse dich in die Körperempfindungen sinken. Spüre die Körperempfindungen.

Sind sie angenehm, unangenehm oder neutral, wenn der Name zurückgelassen wird?
Gibt es eine, die diese Empfindungen spürt oder ist es einfach spüren und fühlen?

E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion IV

Auszüge 14.01.-19.01.2017


Ich habe das nun in verschiedenen kurzen Momenten ausprobiert.

Kurz, weil meine Aufmerksamkeit immer woanders hin springt und ich darauf genervt/frustriert reagiere. Kurz, weil sich ständig Gedanken von – es ist falsch wie ich es wahrnehme – kommen und ich traurig werde. Kurz, weil ich, wenn ich die Aufmerksamkeit halten will, mit meinem Willen zu viel Druck erzeuge und dann wieder die falsch-Gedanken kommen. Und so weiter und so fort.

Daneben habe ich folgendes beobachtet.

Beschreibe die Empfindungen. Welche Informationen werden ausschließlich über den Tastsinn vermittelt?
Sind „Finger“ wahrzunehmen und „Tastatur“, ohne dass du gedankliche Bilder zur Hilfe nimmst?

Da sind einige unterschiedliche Empfindungen, wo mir teilweise die Worte zum beschreiben fehlten. Daneben gab es Druck-Gefühl an den Fingerkuppen. Oberflächen-Empfindung. Wärme.

Es gab sofort die Bilder von meiner Hand dazu und von der Unterlage, jedoch war beides in den Empfindungen nicht zu spüren. Und trotzdem waren die Bilder dominant und ließen mich an die Empfindungen irgendwie nicht näher heran, würde ich sagen.

Ist ohne gedankliche Interpretationen zwischen Fingern und Tastatur eine Grenze zu spüren?

Nein, da ist nur Empfindung. Keine Grenze zwischen irgendwas. Meine dazu laufenden Gedanken erzeugen eine Art Grenze.

Hat das Gefühl an sich einen Namen?
Wo kommt der Name her und wann kommt er dazu?

Ich habe bedingt nach Namen gesucht, um die Wahrnehmung halten zu können. Aber eigentlich gibt es da nur eine Empfindung. Ist Gefühl und Empfindung eigentlich gleichzusetzen?

Gibt es eine, die fühlt, und das Gefühlte oder ist es einfach fühlen?

Naja, ich kann schon sagen, dass die Empfindungen unabhängig von mir da sind. Ich erlebe sie aber irgendwie entfernt/getrennt von mir(?). Da ist eine Barriere, wahrscheinlich dieser stetige Fluss an Gedanken.


Ich danke dir für deine guten Beobachtungen. Es macht nichts, dass die Zeiten nur kurz sind, in denen es funktioniert. Das ist bei den meisten Menschen so.

Da sind einige unterschiedliche Empfindungen, wo mir teilweise die Worte zum beschreiben fehlten. Daneben gab es Druck-Gefühl an den Fingerkuppen. Oberflächen-Empfindung. Wärme.

Es gab sofort die Bilder von meiner Hand dazu und von der Unterlage, jedoch war beides in den Empfindungen nicht zu spüren. Und trotzdem waren die Bilder dominant und ließen mich an die Empfindungen irgendwie nicht näher heran, würde ich sagen.

Hervorragend. Empfindungen sind nicht beschreibbar. In dem Augenblick, wo Worte dafür benutzt werden, ist es lediglich eine Benennung, die aber die vollständige Empfindung gar nicht umfassen kann. Beschreibe jemandem, der noch nie einen Apfel gesehen hat, was ein Apfel ist. Es kann nicht funktionieren. Worten können die Erfahrung nicht transportieren, Erfahrung kann nur erfahren werden.

Du hast sehr gut gesehen, wie geistige Bilder von der Hand und der Unterlage auftauchen. Trotzdem hast du die Empfindungen sehr gut beschrieben.

Nein, da ist nur Empfindung. Keine Grenze zwischen irgendwas. Meine dazu laufenden Gedanken erzeugen eine Art Grenze.

Sehr richtig. Grenzen sind ebenfalls gedankliche Interpretationen von Empfindungen.

Ich habe bedingt nach Namen gesucht, um die Wahrnehmung halten zu können. Aber eigentlich gibt es da nur eine Empfindung. Ist Gefühl und Empfindung eigentlich gleichzusetzen?

Ja, es gibt nur die Empfindung.

Gefühl und Empfindung definiere ich so: Eine Empfindung ist die reine Erfahrung, ohne Worte oder nur mit  grundlegendenden Worten wie Wärme, Druck….
Ein Gefühl ist eine Empfindung plus Namen. Druck auf dem Herzen z.B. wird vielleicht Traurigkeit genannt. Druck auf dem Herzen ist die Empfindung, Traurigkeit ist das Gefühl.

Naja, ich kann schon sagen, dass die Empfindungen unabhängig von mir da sind. Ich erlebe sie aber irgendwie entfernt/getrennt von mir(?). Da ist eine Barriere, wahrscheinlich dieser stetige Fluss an Gedanken.

Wenn du sagst, du erlebst die Empfindungen „entfernt oder getrennt von mir“, worauf bezieht sich das Wort „mir“?


Das war eine interessante E-Mail von dir, die mich sehen ließ, dass ich eine riesen Welle geschlagen hatte, obwohl gar kein Sturm war. Jetzt muss ich darüber lachen. 🙂 Am Anfang war da reichlich Widerstand. 🙂

Du sagst, ich beschreibe die Empfindungen in der Hand sehr gut. Und ich dachte, ich bin getrennt davon. Aber wie kann ich es gut beschreiben, wenn ich mich getrennt davon fühlte? Da habe ich jetzt einige Tage drauf herum gekaut, mit deiner Frage dazu:

Wenn du sagst, du erlebst die Empfindungen „entfernt oder getrennt von mir“, worauf bezieht sich das Wort „mir“?

Ich würde abschließend sagen, das ich mit “mir” meinte, mein Bewusstsein nicht zu diesen Empfindungen zu bekommen.

Da ich ja trotzdem etwas gefühlt hatte, muss es da gewesen sein. Ich hatte dann diese Millisekunde Empfindung anschließend bewertet als nicht gültig, weil ich mir etwas anderes vorgestellt hatte.

Das Zweite was mir aufgefallen ist, in der Situation und rückblickend in anderen Beobachtungsmomenten, dass ich Empfindungen sehr schnell mit visuellen Bildern überlappe, wie die Hand und die Unterlage. Auch die Empfindungen die ich nicht beschreiben konnte, waren wie weiße und schwarze Punkte, also Bilder. Wenn Bilder aber auch Gedanken sind (was mir nun erst klar wird), dann sind sie nicht die Empfindungen und deshalb habe ich immer das (berechtigte) Gefühl, ich ‘schaue’ zwar alles an, aber es gehört nicht zu mir.

E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion III

Auszüge 08.01.- 12.01.2017


Schau noch einmal hin, wie die Gedanken kommen und gehen, erwünschte und unerwünschte. Gibt es eine, die sie denkt?

Nein. Es gibt ein Gefühl von Ich, das sich an den Gedanken hängt und es zu seinem macht.

Und dann denke einen besonderen Gedanken. Wie funktioniert das?

Der kommt einfach, nach dem Gedanken, an einen besonderen Gedanken zu denken.

Wähle eine Zahl zwischen 1 und 99. Konntest du wissen, welche Zahl kommen würde, bevor sie erschien?

Das habe ich mehrmals gemacht. Lustigerweise kommt immer die 88 und ich weiß nie vorher, das diese Zahl kommt oder entscheide mich zwischen irgendwelchen Zahlen. Die Zahl kommt einfach.

Das ist echt zum Mäuse melken. Ich winde mich um diese Erkenntnisse. Ständig denke ich, das kann nicht sein, das kann nicht sein.

Als ich deine Fragen nur gelesen hatte, musste ich spontan anfangen zu lachen. So ein Lachen, wenn etwas schwierig ist zuzulassen und man stattdessen anfängt zu lachen. Am nächsten Tag hatte ich dazu einen kurzen Angstmoment. Ich weiß nicht mehr genau, welcher Gedanke diese Angst auslöste.

Jetzt beim Schreiben kommt auch immer wieder lachende Ungläubigkeit.


Es stimmt, es gibt keine die denkt. Gedanken kommen einfach und dann wird an den Gedanken ein Gefühl von Ich angehängt.

Du brauchst keine Angst zu haben. Alles, was tatsächlich da ist, bleibt auch da. Du siehst nur, dass eine falsche Schlussfolgerung gezogen wurde aus dem, was wahrgenommen wird.

Wo im Körper fühlst du dieses „Ich-Gefühl“? Welche Empfindungen sind da und wo sind sie genau? Gibt es ein Ich in diesen Empfindungen? Wenn ja, wie sieht es aus?


Es fällt mir schwer Körperempfindungen zu beobachten. Das was ich beobachtet habe, kommt aus nur sehr kurzen und wenigen Eindrücken.

Wo im Körper fühlst du dieses „Ich-Gefühl“? Welche Empfindungen sind da und wo sind sie genau?

Ich habe keinen fixen Ort gefunden.

Mal war es ein Gefühl um einen Gedanken herum, das mir vorkam wie ein Gefühl, welches aus einem weiteren Gedanken oder eher aus einer Vorstellung, dies sei mein Gedanke, entsprang.

Mal war in dem Ich-Gefühl ein Wille, der mir so vorkam, als würde er aus dem Solarplexus kommen.

Mal war dieses Ich-Gefühl ein zufriedenes Lächeln, wo ich das Gefühl hatte es kam aus dem Herzraum.

Gibt es ein Ich in diesen Empfindungen? Wenn ja, wie sieht es aus?

Hmmm. Also von diesen kurzen Körpermomenten ausgehend, waren da die Empfindungen und eigentlich ohne ich. Aber ich konnte das noch nicht eindeutig beobachten, dass diese körperlichen Empfindungen mit dem Ausgangspunkt des Ich-Gefühls zusammenhängen. Also ich war mir nie sicher, ob das Gefühl im Solarplexus oder im Herzraum nur zufällig in mein Bewusstsein kamen und überhaupt mit dem Eindruck vorher was zu tun hatten.


Körperempfindungen zu beobachten – oder besser zu fühlen – ist ein bisschen Übungssache. Es wird im Laufe der Zeit leichter werden. Du machst das in diesen kurzen Einblicken sehr gut! 🙂

Also von diesen kurzen Körpermomenten ausgehend, waren da die Empfindungen und eigentlich ohne ich.

Sehr gut beobachtet! Erst sind die Empfindungen da, z.B. Ein Gefühl im Solarplexus oder ein zufriedenes Lächeln im Herzraum.  Ein Ich ist nicht dabei. Es kommt später hinzu.

Schau einmal wie das geschieht, wir nehmen dafür eine einfache Körperempfindung.

Lege die Finger auf die Tastatur des Computers, oder wenn du keine benutzt, auf den Tisch.

Schließe die Augen und nimm wahr, was zu fühlen ist. Beschreibe die Empfindungen. Welche Informationen werden ausschließlich über den Tastsinn vermittelt?
Sind „Finger“ wahrzunehmen und „Tastatur“, ohne dass du gedankliche Bilder zur Hilfe nimmst?

Ist ohne gedankliche Interpretationen zwischen Fingern und Tastatur eine Grenze zu spüren?
Wo hören die Finger auf und wo fängt die Tastatur an?

Hat das Gefühl an sich einen Namen?
Wo kommt der Name her und wann kommt er dazu?

Gibt es eine, die fühlt, und das Gefühlte oder ist es einfach fühlen?

E-Mail-Begleitung zur Ich-Illusion II

Auszüge 03.01.-08.01.2017


Nehmen wir die Sorge/Angst/Befürchtung. Die taucht bei einer körperlichen Empfindung auf.  Und ich denke, ah ja, da ist sie wieder, kenne ich, hab ich schon oft beobachtet, das ist der Teil in mir der immer so reagiert. Dann verbinde ich wohl diesen einen Gedanken (Sorge) in der konkreten Situation mit meiner Erinnerung an all die anderen Situationen und Erlebnisse aus der Vergangenheit, fasse das zusammen als, das ist ein Teil von mir. Jetzt bin ich gerade der Teil der beobachtet, wie ebenso in sehr, sehr vielen anderen Situation

Hervorragend! Eine körperliche Empfindung ist da, dann kommen Gedanken aller Art, unter ihnen auch Sorgen, Ängste oder Befürchtungen, Erinnerungen an die Vergangenheit…..

Diese Gedanken folgen wiederum neue und meistens stärkere Empfindungen. Darauf wieder Gedanken und irgendwann wird das Ganze zur Lawine, die einen erdrücken kann.
Schau dir einmal an, was es mit Gedanken auf sich hat, wie sie zustande kommen und funktionieren.

Setze dich hin, entspanne dich ein wenig und schaue den Gedanken zu wie sie kommen und gehen. Alle Gedanken sind erlaubt.

Woher kommen sie und wohin gehen sie?
Kannst du wissen, welcher Gedanke als Nächstes kommt und ihn am Aufsteigen hindern, wenn er dir nicht gefällt?
Gibt es eine Denkerin, die diese Gedanken denkt?


Woher kommen sie und wohin gehen sie?

Sie ‘fallen’ einfach in den Raum, einer nach dem Anderen. Wohin sie gehen? Keine Ahnung.

Kannst du wissen, welcher Gedanke als Nächstes kommt und ihn am Aufsteigen hindern, wenn er dir nicht gefällt?

Nein. Verflixt nochmal. 😉

Und das, obwohl ich viele Gedanken habe, die vermeintlich ‘schlechte’ Gedanken blockieren, abbrechen, wegdrücken. Überhaupt die Gedanken bewerten, versuchen sie zu lenken.

Es bringt nichts. Gedanken kommen einfach. Ich kann das noch nicht glauben und akzeptieren, obwohl ich es so beobachte.

Gibt es eine Denkerin, die diese Gedanken denkt?

Spannende Frage. Spontan würde ich ja und nein sagen. Es gab Momente, wo ich erlebt habe, wie ein Gedanke kam und wieder verschwand. Da hatte ich nicht das Gefühl, ich hätte das gedacht und dann gibt es Gedanken, die beim Denken nicht bewusst sind, erst im Rückwärtsschauen bewusst werden und da habe ich das Gefühl, dass ich sie gedacht habe.


Sie ‘fallen’ einfach in den Raum, einer nach dem Anderen. Wohin sie gehen? Keine Ahnung.

Das hast du wunderschön gesagt.

Nein. Verflixt nochmal. 😉

Und das, obwohl ich viele Gedanken habe, die vermeintlich ‘schlechte’ Gedanken blockieren, abbrechen, wegdrücken. Überhaupt die Gedanken bewerten, versuchen sie zu lenken.

Es bringt nichts. Gedanken kommen einfach. Ich kann das noch nicht glauben und akzeptieren, obwohl ich es so beobachte.

Ja, beim genauen Hinschauen kommt manchmal etwas ganz anderes heraus als vermutet :-). Und wenn Gedanken blockiert oder abgebrochen werden, ist einfach ein weiterer Gedanke aufgetaucht mit dem Inhalt, dass er bewertet oder lenkt.

Spannende Frage. Spontan würde ich ja und nein sagen. Es gab Momente, wo ich erlebt habe, wie ein Gedanke kam und wieder verschwand. Da hatte ich nicht das Gefühl, ich hätte das gedacht und dann gibt es Gedanken, die beim Denken nicht bewusst sind, erst im Rückwärtsschauen bewusst werden und da habe ich das Gefühl, dass ich sie gedacht habe.

Hier hast du etwas sehr wichtiges gefunden. Bei der unmittelbaren Beobachtung siehst du genau, wie es wirklich ist. In der Rückschau werden Interpretationen hinzugefügt, die die Wirklichkeit verschleiern.

Schau noch einmal hin, wie die Gedanken kommen und gehen, erwünschte und unerwünschte. Gibt es eine, die sie denkt?

Und dann denke einen besonderen Gedanken. Wie funktioniert das?

Und noch etwas zum Spielen: Wähle eine Zahl zwischen 1 und 99. Konntest du wissen, welche Zahl kommen würde, bevor sie erschien?

Es hat begonnen

Torloses Tor

Direktes Erleben


Das Wichtigste ist wirklich zu unterscheiden, was reine Sinneswahrnehmung ist und was die Gedanken darüber oder Interpretationen. Eine spannende Sache.

Da war dann so ein Moment, wo ich realisiert habe, dass ein Gefühl am Kopf mich gar nicht braucht. Es ist auch alles ohne mich da. Das Gefühl am Kopf.

Sehr gut :-). Gefühle tauchen einfach auf, sie kommen und gehen.

Dann kam ein Gedanke, ja dann ganz ohne Bedeutung zu sein und darüber bin ich traurig geworden. Trotzdem habe ich dann Ich gespürt, ein Ich, das traurig ist.

Genau, die Gedanken kommentieren dann hinterher, was gerade geschehen ist. Hier sagt der Gedanke, „Ich bin ohne Bedeutung.“ Gedanken führen wieder zu Gefühlen, du hast dich traurig gefühlt und auch ein Ich.


Es geht nur darum, die reinen Sinneswahrnehmungen – die Fakten – von den Gedanken darüber zu trennen – der Fiktion. Es wird auch kein besonderer Bewusstseinszustand angestrebt. Auch wenn die Bücher über Meditation davon voll sind – für die Untersuchung der Ich-Illusion brauchen wir das ganz normale Alltagsbewusstsein.

Die Traurigkeit hängt noch als schweres Gefühl in meinem Brustraum. Während ich das Schreibe spüre ich auch die Schwere an meinen Mundwinkeln und eine Enge beim Atmen.

Das hast du sehr gut beschrieben. Wenn wieder einmal stärkere Gefühle da sind und du magst, experimentiere ein wenig.

Fühle das schwere Gefühl im Brustraum, die Schwere in den Mundwinkeln und die Enge beim Atmen. Erlaube dir sie ganz zu fühlen. Es kann nichts geschehen, es sind einfach Körperempfindungen. Erlaube, dass die Namen dafür wegfallen und du einfach die Körperempfindungen fühlst.

Beschreibe sie so genau wie möglich. Welche Körperempfindungen sind es im Einzelnen und wieviel Raum nehmen sie im Körper im Anspruch?
Sind die reinen Körperempfindungen traurig?
Wo kommt der Name Trauer her und wann kommt er dazu?
Welche Geschichte erzählen die Gedanken über die Empfindungen?

Gibt es eine, die die Empfindungen fühlt und die Empfindungen, oder ist es einfach fühlen?


Was ich immer wieder beobachte ist, dass ich einen Gedanken erkenne, der auf eine körperliche Empfindung folgt. Und in dem Moment wo mir das auffällt, fühlt es sich so an, als ob ich, der, dem das auffällt, auf ein anderes Ich schaut, der diesen Gedanken hatte. Aber eigentlich ist da nur ein Gedanke.

Nehmen wir die Sorge/Angst/Befürchtung. Die taucht bei einer körperlichen Empfindung auf. Und ich denke, ah ja, da ist sie wieder, kenne ich, hab ich schon oft beobachtet, das ist der Teil in mir der immer so reagiert. Dann verbinde ich wohl diesen einen Gedanken (Sorge) in der konkreten Situation mit meiner Erinnerung an all die anderen Situationen und Erlebnisse aus der Vergangenheit, fasse das zusammen als, das ist ein Teil von mir. Jetzt bin ich gerade der Teil der beobachtet, wie ebenso in sehr, sehr vielen anderen Situationen und weil ich beim beobachten anscheinend von der Sorge nicht betroffen bin, bin ich der Teil der immer draußen ist, ein andere Teil meines Ichs.

Aber ich vermute, dass diese Gedankengänge in Wirklichkeit einfach ein langer Strom aufeinander folgender Gedanken sind.

Ich sitze jetzt hier und denke darüber nach. Ein Gedanke folgt dem nächsten, speist sich aus der Erinnerung gemachter Erfahrungen, verknüpft, erkennt. Was anderes wird nicht wahrgenommen. Aber sind meine Gedanken Ich?

Ich sitze hier. Das ist ein Gedanke. Wer sitzt hier? Ich kann das nicht beantworten. Wenn ich in mein hier-sitzen spüre, dann sind da einzelne Empfindungen, Geräusche. Es/Ich versucht sich darin zu finden, etwas zu bilden. Bin ich die Summe der Wahrnehmungen?

Keine Antwort zu finden, löst gerade Stress und irgendwie auch leichte Verzweiflung aus. Orientierungslosigkeit. Eine Beklemmung in der Körpermitte. Herzklopfen. Zittern. Tränen steigen auf. Hilflosigkeit.

Jetzt weiß ich nicht mehr was ist. Das Thema kann nicht mehr gegriffen werden.