Novemberbotschaft

… aus dem Emanuel-Strahl übermittelt von Andrea Schirnack, kommentiert von Robert Betz.

https://robert-betz.com/mediathek/geistige-welt/2018/november-2018/

Mir haben die Metaphern vom Autostau und der Selbstliebe geholfen.

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Zwiegespräch mit Gott

Als ich mich heute Morgen im Bett total gefangen fühlte, unfähig aufzustehen und für mich zu sorgen, eingekeilt in meine negativen Gedanken, verzweifelt darüber nicht zu wissen was ich tun kann, voller Widerstand, Feindseligkeit und Abwehr Lösungen zu finden, kam von Marina (https://marinakaiser.wordpress.com/) ein Kommentar auf den vorangegangen Beitrag.

Du Liebe,
in Zeiten, in denen ich allein war und bin und damit Schmerz empfand / empfinde, hift es mir, mir meine inneren Anteile als Wesen vorzustellen und mit ihnen zu reden. Besonders muss es wenigstens ein Wesen geben, dass größer, liebevoller und gütiger ist, als mein normales Tagesbewusstsein. Mit IHM / IHR dann in inneren oft ins Tagebuch geschriebenen Dialogen zu sprechen, tut mir immer gut (unter der Fragestellung: „Was würde ich mir wünschen, was die höchste Quelle von Weisheit und Güte jetzt zu mir sagen könnte?“ Zu diesem Wesen gehe ich dann mit meiner ganzen inneren Familie, dem zitternden Angstwesen, der Einsamen, der brodelnden Wut, der Hoffnungsvollen .. und wie sie alle heißen mögen, die gerade da sind) – und ES umarmt sie alle. Mein inneres Kind fühlt sich dann irgendwie besser, leichter und nicht mehr so allein Denn mein Tagesbewusstsein kann ihm manchmal diese Geborgenheit nicht vermitteln, es braucht ja selber vieles…
(…)

Der ermutigte mich es nochmal zu probieren, mich für etwas Größeres zu öffnen, was zuvor misslungen war und alles was kommt unzensiert niederzuschreiben.

Ich legte diesmal, liegend im Bett, die Hände vor meiner Stirn zusammen und sprach laut: „Oh Herr, ich danke dir von ganzen Herzen, dass du jetzt bei mir bist und all das siehst, womit ich gerade kämpfe.“ Nach einigen Wiederholungen fühlte ich mein Herz sich öffnen und Tränen brachen aus mir heraus. Ich fand Worte die beschrieben was ich fühlte.


Ich habe solche Angst. Sie ist so groß! Wo soll ich damit hin??? Wie soll all das da sein? (heftiges Weinen)

Ich fühle mich so alleine. Ich will zu DIR in deine Arme. Ich will irgendwo sein, wo wer ist, der mich halten kann, der das alles halten kann. Der groß genug ist, alles zu halten, mich zu halten. Ich vertraue den Menschen nicht, dass sie so groß sind. (verzweifelt weinend)

Ich bin schuld, dass sie nicht so groß sind, dass sie mich nicht halten können, dass ich alleine bin.

Ich vertraue den Menschen nicht.

Das braucht Zeit und es ist okay so. Ich bin bei dir! Du brauchst diese Schuld nicht tragen. Du kannst sie mir geben. Sie gehört nicht zu dir, auch wenn du davon noch nicht überzeugt bist. Ich liebe dich!

Da ist keiner da und ich bin schuld. (traurig)

Ja, so fühlt sich das erst mal für dich an. Wahr ist etwas anderes.

Das kann ich nicht sehen und fühlen.    Oder doch! Da gibt es ein kleines Fenster der Liebe in meinem Herzen, das flüstert in die Strenge mir etwas anderes ins Ohr. Ganz leise, kaum zu hören, trotzdem da, ein schwacher Lichtschein. Ein Lichtschein, wie er aus einer geöffneten Tür auf den Boden fällt und von einem Raum voller Licht erzählt.

Eine Einladung!

Überzeugt bin ich immer noch von etwas anderem. Es ist mächtig und groß diese Überzeugung. Ein schwerer Schatten der sich auf meinen Nacken und Kopf legt, die Gedanken düster und zornig macht. Die Welt verteufeln und hassen will. Alles in Schutt und Asche legen will und dann damit bei mir landet, weil die Welt nicht erreichbar ist.

Eine große Not darin. Ein Kämpfen nach einem Ausweg, ohne ihn zu finden und nur die Selbstvernichtung bleibt.

Ein einsamer Ort, ein einsamer Kampf in dem ich mir einen Lichtschein wünsche, der von oben hinein fällt.

Du bist nicht alleine! Ich sehe dich. Ich bin bei dir. Es gibt noch etwas anderes als das, auch wenn es im Moment nur dieser Lichtschein ist, ohne dass die Dunkelheit weicht. Ich bin bei dir, hier an diesem düsteren Ort!

Unterstützende Literatur

Mein absolutes Lieblingsbuch derzeit ist „Wahre Freiheit – Der buddhistische Weg, in jedem Augenblick glücklich und geborgen zu sein“ von Jack Kornfield.

Ein Buch das mich unmittelbar beim Lesen unterstützt. So liebevoll geschrieben, dass mir oft die Tränen kommen und mein Herz weich wird.

Das Inhaltsverzeichnis hatte es mir schon beim Kauf angetan.

Hier zu Hause wird mir schon sanft ums Herz, wenn ich es nur anschaue.

Jemanden brauchen

Das Gefühl, jemanden zu brauchen, sitzt tief in meinem Solarplexus. Eine riesen Not darin.

Danke, dass du mein Überleben gesichert hast, liebe Not.

Die Zeit ist vorangeschritten, erzähle ich dir behutsam. Wir können es uns heute zutrauen, niemanden mehr zu brauchen.

Ein neuer Schritt auf fremden Straßen.

Ich danke dem Herrn, dass er deine Schmerzen, dein Leid sieht und ebenso liebt wie alles andere.

Ich bitte den Herrn deine Qualen in seinem Licht, in seiner Liebe zu transzendieren, damit ich weiter gehen kann.

Noch warten wir.

Niemand hat mir früher Mut gemacht und mir Kraft gegeben, an mich zu glauben. Niemand hat mich darin gestärkt, meinen eigenen Weg zu gehen. Niemand hat mir Vertrauen geschenkt.

So dass es für mich heute nur zu verständlich ist, wie schwer dieser Weg für mich ist, ohne das tiefe innere Vertrauen mit auf dem Weg bekommen zu haben.

Fragen stellen und auf Antworten lauschen

Kommt alles zum Erliegen?

Wo bekomme ich Orientierung her?

Was sind die nächsten Schritte?

Wolang geht es?

Was ist wichtig?

Kann ich mich führen lassen?

Welche Führung ist hilfreich?

Ist der Rahmen BEW richtig für mich?

Wie finde ich meine innere, verschüttete Führung wieder?

Woher nehme ich das Vertrauen in mich selbst?

Wie komme ich mit all der Angst klar?

Wie finde ich zurück nach Hause – zu mir selbst?

Schmerz lieben

Dieser große Schmerz in meinem Herzen, der unaushaltbar scheint.

Dieses große Leiden und der Hass, die diesen Schmerz zu verdecken versuchen, die Seele verdunkeln, den Geist einengen auf einen stecknagelgroßen Punkt.

Dieses Leiden, dass den Körper verkrampfen lässt, so dass auch dieser schmerzt.

Jeden Tag zurück in die Liebe finden, die Liebe die das alles so sein lassen kann und umfängt. Die Liebe, die die Fürsorge wach hält und alles tut, damit es leichter werden kann.

Heute morgen fand ich sie wieder in ein paar Zeilen des Buches „Wahre Freiheit, von Jack Kornfield.

Etwas konnte sich wieder öffnen. Tränen liefen. Trauer wurde spürbar. Und ich konnte mit dieser Tür zur Liebe das Akupressurklopfen anwenden.

Dabei formten sich folgende Gedanken und Empfindungen, die ich laut an jedem Klopfpunkt aussprach, vier Runden lang.

Ich bin voller Liebe für alles was so schmerzt.

Ich bin voller Liebe für alles was so verdammt weh tut.

Ich bin voller Liebe für all diesen Schmerz der so unaushaltbar scheint. (Hass tauchte auf)

Ich bin voller Liebe für all jenen großen Schmerz. (Im größeren Zusammenhang gesehen – den so viele haben – Weltschmerz)

Nun sitze ich hier mit der Erfahrung, der Schmerz war aushaltbar, obwohl mir meine Gedanken etwas anderes sagen wollten.

Und wo dieser Schmerz vorher alles einnahm, kein Platz für anderes ließ, ist nun Raum entstanden, die Welt drumherum wieder spürbar und in Relation gebracht.

Danke!

Reikipraxis

Mittlerweile weiß ich ganz gut, dass mir neben dem Reiki für mich selbst, auch das Fern-Reiki für andere sehr liegt.

Ich möchte es gerne viel mehr für andere praktizieren, spüre jedoch auch etwas Angst davor, den Wunsch als zu laut ins Universum zu geben.

Doch der Wunsch ist seit ein paar Wochen verstärkt da, mich mit dieser Fähigkeit mehr wertzuschätzen.

Boar, ich spüre hier beim Schreiben wie schwer das ist, mich öffentlich wertzuschätzen. Da fallen mir Worte aus dem Kopf und negierende Gedanken tauchen auf.

Trotzdem! Weil ich es wahrgenommen habe. Möchte ich zulassen, gesehen zu werden mit etwas was ich wirklich kann!

Es gibt ja nicht allzu viel, was ich anderen oder der Gesellschaft als Arbeitskraft anbieten kann, aber das kann ich wirklich. Das ist sogar das einzige, wo ich ganz vorsichtig ne Berufsidee zu habe, die mich tatsächlich erfüllen könnte.

Das hab ich ne ganze Weile nicht wahrgenommen.

Bisher habe ich Fern-Reiki immer angeboten als Geschenk, weil ich dachte, ich kann froh sein, wenn sich dann überhaupt jemand dafür interessiert. Tatsächlich kam noch nie jemand aus Eigeninitiative auf mich zu.

Neulich gab ich 4 Behandlungen für einen Freund im Krankenhaus. Ich bot es an, er stimmte zu. Danach hatte ich zum ersten Mal das ganz deutliche Gefühl einer Barriere. Es forderte von mir, nicht mehr die Initiative zu übernehmen, sondern der Gegenseite die Gelegenheit zu geben, herauszufinden, was es ihm bedeutet.

Und durch die Teilnahme an zwei Reiki-Austausch-Treffen wurde ich überhaupt erst wieder dafür sensibilisiert, dass Reiki einen Wert hat und ich im Tausch etwas dafür fordern kann.

Ich wollte das. Es wert sein.

Es gab bisher drei Gelegenheiten dazu eine neue Haltung einzunehmen. War gar nicht so einfach für mich. Ich musste über meinen Schatten springen, eine Gegenleistung (als Vorschlag fing ich an mit einer Packung Bio-Nüsse) anzusprechen.

Obwohl ich es fühle, wie wichtig eine Art Bezahlung ist, für den Empfänger ebenso wie für den Gebenden, ist da trotzdem auch das Gefühl nichts dafür verlangen zu dürfen. Wer weiß woher das kommt.

Es gab drei ganz verschiedene Reaktionen darauf. Einmal ein offenes, freudiges zur Kenntnisnahme. Dann eine klare Absage, weil es schlechte Erfahrungen mit Reiki in der Vergangenheit gab. Und was mich erstaunte, die dritte Reaktion, von dem Menschen mit den Krankenhausbehandlungen, eine in Humor verpackte Empörung, dass ich jetzt auch noch etwas dafür haben wolle.

Super! Genau den wunden Punkt getroffen und ich durfte gleich üben, die Fassung zu behalten. 🙂

Gut hab ich mich dabei nicht gefühlt, aber ich fand meine Antwort nicht übel, darauf hinzuweisen, dass das Reiki-Geben eine Ausbildung voraussetzt, die auch etwas gekostet hat.

Naja, so ganz konnte ich dabei meine eigene Wertschätzung nicht spüren. Vielleicht beim nächsten Mal. 🙂