Luft holen

Puhhh, aufatmen, heute. Mich freier bewegen können in der Wohnung.

Das Aufschreiben, ohne Wertung, hat geholfen. Gestern und heute morgen auch. Mit einem Gefühl von Halt, durch das Beten.

Und heute morgen bei der Gymnastik, löste sich noch eine Panikwelle aus der rechten Körperseite, als ich sie dehnte. Immer wieder erstaunlich, was der Körper so hält an Energie.

Morgen beginnt das nächste Therapie-Intervall.

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Alltag in Bildern

Bilder zur Unterstützung, um zurück in den Tag zu finden.

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So sieht eine Kichererbsenpflanze aus. Sie berührt mich.

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Der Versuch, aus einer Bananenkiste ein kleines Regal zu bauen.

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Wieder mal Küche ausgemistet. Einiges schon in der Nachbarschaft verschenkt. Alle freuen sich.

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Windspielarbeit liegt brach. Dieses Modell gefällt mir nicht so.

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Trauermückenbefall bekämpfen, mit Gelbtafeln und Nützlingen im Boden. Spannend. Noch nicht erfolgreich.

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Metta-Meditationskarten. Zweite Textvariante fehlt noch.

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Schilder für die Müllsammel-Aktion. Nächster Termin Ende April.

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Blumes des Lebens als Wandbild. Arbeit liegt brach. Noch zwei Aufträge offen.

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Aufruf in der Nachbarschaftsplattform gestartet, Lastenräder anzuschaffen. Suche nach Engagierten. Ich habe dafür leider keine Kapazität.

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Teil einer Einweg-Palette schleifen. Soll ein Wandregal werden. Ständig tauchen neue Herausforderungen auf, die mich frustrieren. Nun ist es evtl. zu schwer für meine dünne Wand in der Küche. 😦 Möchte es trotzdem zu ende bringen.

Ich habe öfters die Schwierigkeit, dass ich schwer von den Ideen im Kopf in die Handlung komme. Dann sammeln sich die Projekte in meinen Gedanken, fangen an mich zu belasten, weil sie dort bleiben und immer wieder von eine unerledigten Sache zur anderen springen und ich es nicht schaffe, meine Konzentration auf ein Projekt zu lenken und sie über das Tun, auch dort zu halten.

Da gibt es noch Entwicklungsbedarf, mich aus der geistigen Überforderung heraus zu holen.

Im Flow

Geschafft: Nachdem ich vor ca. 1,5 Jahren mich mal getraut hatte, meine ältere Nachbarin über mir zu fragen, ob wir irgendwann mal gemeinsam einen Tee trinken wollen und sie zustimmte, kam es nie dazu.

Gestern dann der Impuls. Ich hoch. Mein Herzschlag bis in den Hals. Mich mit der rechten Hand auf der linken Brust festhaltend, damit es mir nicht die Sprache verschlägt. Einladung für 14 Uhr. Und sie kam. 🙂 Wir plauderten eine Stunde über Nachbarschaft und lernten uns ein wenig kennen. Schön find ich das!

Und ich konnte wahrnehmen, dass sie ebenso aufgeregt und angespannt war wie ich. Das hat etwas in mir relativiert oder normalisiert.

Geplant: Eine Pinnwand im Hausflur zum Austausch unter der Hausgemeinschaft, weil ich bald nach ner Bohrmaschine und Holzbohrer suche. Und der Wunsch den Austausch untereinander zu unterstützen.

Freudig nervös: Nachher die nächste 1-stündige Müllsammelaktion hier am Bahnhof. Hab ich initiiert. In den letzten Monaten dafür Sprühvorlagen hergestellt, für Sprüche auf dem Boden. Pappschilder beschrieben. Aushang am Bahnhof gemacht. Nachher dann auf fremde Menschen treffen… huiii

Immer noch verliebt in meine Kompostwürmer. Träume sogar von ihnen. Nach einigen Startschwierigkeiten, geht es ihnen im Moment ganz gut, glaube ich. Ich versuche nicht mehr so oft reinzuschauen, um sie nicht zu verstören.

Begegnungen in der Nachbarschaft nehmen zu. Durch diese Onlineplattform. Verschenke, tausche, suche Dinge. Nutze Angebote. Es fühlt sich wunderbar an, dieses wechselseitige Geben und Nehmen und sich zu unterstützen. Bisher lauter nette Menschen kennengelernt. Neulich habe ich über einen Bauernwagen informiert, der hier alle 14 Tage an verschiedenen Haltepunkte seine Produkte aus dem Umland verkauft. Da gab es so viele dankbare Rückmeldungen. Viele wussten das gar nicht. Einige haben das gleich genutzt.

Profitiert: Dort habe ich auch das Angebot einer Nachbarin angenommen, gemeinsam Bio einkaufen zu gehen, und den Rabatt ihrer Mutgliedskarte mitnutzen zu können. Im Anschluss noch ein nettes Gespräch, bei Kaffee/Tee. Zwar auch mit der vertrauten Panik/Gefahr im Inneren, weil Nähe und fremd. Durchgeschwitzt und hochangespannt. Aber auch hier wieder ein Übungsfeld zu regulieren und neue Erfahrungen zu installieren.

Und ich merke immer wieder, wie ich meine Meinungen über mich verändere, durch das Erleben von anderen Menschen. Das ich merke, wir sind gar nicht so unterschiedlich. Ich bin kein Einzelfall mit meinen Ängsten und Sorgen. Auch diese Frau hat eine psychische Krise erlebt und wächst daran.

Aufgejauchzt habe ich, als ich das erste großformatige Poster meiner Naturkunst zu Hause aufrollte. Soooo schööön! Auch, dankt der Fotografin, die mir das als Geschenk nachbearbeitet hat.

Eine Zeit zum Handeln

Uih. Ich habe fast 12h geschlafen. Mein Kopf grummelt. Ich fühle mich körperlich richtig schwach.

Ich hatte gestern einen Termin wahrgenommen. Das war definitiv eine Überlastung. Ich spürte das vorher auch, aber es war mir zu wichtig, das Gefühl das es vorwärts geht.

Darüber denke ich heute nach.

Es kreisen Themen wie BEW, Werkstatt, KBS, Kontakte, Ergo, die irgendwann mal meine Tagesstruktur bestimmen werden oder teilweise bestimmt haben.

Derzeit sind das alles offene Fragen und der Termin gestern hat nur eine weitere Option dazugebracht.

Doch ich kann derzeit alles nicht nutzen und finde auch keine Antwort darauf, ob ich es in der Zukunft nutzen werde können?

Werde ich im BEW bleiben? Keine Ahnung.

Werde ich die KBS nicht mehr nutzen? Keine Ahnung.

Werde ich die Ergo weiter nutzen, wenn das mit der Werkstatt klappt? Ich weiß es nicht.

Klappt das mit der Werkstatt? Puhhh… frag mich was leichteres.

Werde ich mich irgendwann wieder mit Bekannten verabreden können? Keine Ahnung.

Da ist eine Menge freie Zeit.

Die 3. Physioverordnung ist bald durch und dann fällt auch dieser Termin weg.

Für die Reiki-Austauschtreffen fehlt auch die Kraft.

Ich spüre wie richtig es ist, diese Zeit für mich, mit mir. Die wird gebraucht. Sonst wäre es nicht so. Die Kraft wird gebraucht für anderes.

Es ist wirklich eine große Herausforderung, diesem Gefühl zu folgen und nicht zu handeln.

Ich erkenne, dass es eine Zeit zum Handeln gibt und eine Zeit zum Nicht-Handeln.

Und dass das Nicht-Handeln keine Zeit ist, in der nichts geschieht. Die Dinge entwickeln sich und bereiten sich im Hintergrund vor.

Das zu spüren ist neu für mich und echt schwer auszuhalten.

Diese Ungewissheit darüber was kommt. Dieses Nicht-Wissen, ob es so kommt wie ich es zur Zeit spüre.

Das ist so ein bisschen so als würde man auf Weihnachten warten, aber wüsste nicht genau, ob es überhaupt stattfindet.

Und das ist die nächste Herausforderung. Die Zeit nicht mit Warten verbringen. So geht’s mir immer wieder. Ich warte irgendwie und das macht mich ganz kirre.

Es ist die Übung in den gegenwärtigen Augenblick zu kommen und in ihm die Fülle des Lebens zu entdecken und damit zufrieden zu sein.

Im Frieden damit zu sein, dass nicht mehr geschieht als mir dieser gegenwärtige Moment anbietet.

In Frieden zu kommen, mit den banalen Dingen des Lebens und des Alltags, alleine mit mir zu Hause.

Ommmm… ich übe. 🙂

Samstag in Bildern

Das erste Mal Kleidung färben

Erfolgreiche Schnäppchenjagd im Internet – gebrauchte Kleidung

Musik suchen und hören

Kaffee trinken

Abwaschen

Mittag essen

Gepimpt mit Sesamöl, Basilikum, Lavendel und Minze

Müll wegbringen

Sündigen 😋

Spazieren

Wäsche waschen

Radio hören

Tanzen 😀

Experiment Fleckenentfernung mit Salz und Backpulver

Ein voll aktiver Tag. Hätte ich gar nicht so mitbekommen, ohne diesen Post. 😀

In Bildern

Handmade Windspiel ❤

Sehr zerbrechlich, da alles nur geklebt. Wird den Windtest wohl nicht lange überstehen. Wie es besser halten könnte, will ich noch ausprobieren.

Da sind unter einer Mutter-Buche kleine Buchenkinder gewachsen, solange noch kein Blattgrün der Mutter das Licht verhinderte. Das erste Foto ist vom 01.04. und das letzte vom 22.04..

Ende März Bärlauchsaison. Das erste wohltuende Grün, wo die Bäume und Sträucher noch kahl sind.

Spechtlöcher? Was für ne Arbeit da drin steckt.

Ich mag mein Flammendes Kätchen ❤

 

Paprikazucht und Trichterwinde

 

Ein Paprika-Samen kam als siamesischer Zwilling

 

Blumenwiese in den Startlöchern

 

Meine erste Erdbeere die über den Winter gekommen ist und andere Blumensaat

 

Und etwas, das mich ärgert. Unnütze Riesen-Verpackung für etwas was stiftgroß ist.

Mein Tag 23.01.2017

7 Uhr                    aufgewacht

7:50 Uhr              Akupressurklopfen im Bett und dann aufstehen

bis 9 Uhr              Bad und Frühstück vorbereiten

bis 9:45 Uhr        Körperübungen und Meditation

bis 10:40 Uhr     gefrühstückt und Beiträge in WordPress gelesen

sehr, sehr müde geworden

bis 11:15              Pflanzen gegossen, Waschmaschine angestellt, Zähne geputzt

bis 11:40 Uhr     ausgeruht, mit angeleiteter Entspannung und Orakelkarten gezogen, die mich zu recht daran erinnert haben heute keinen Höhenflug zu bekommen und mich nicht in Perfektion zu verlieren

bis 12 Uhr           Wäsche aufgehangen

bis 13 Uhr           Einkaufen gewesen und eine Runde um den Block gelaufen

immer noch extrem erschöpft

bis 14 Uhr           auf der Couch gedöst

bis 15:10 Uhr     gekocht, Mittag gegessen

bis 16:20 Uhr     auf der Couch gedöst

danach eindeutig fitter – in Pinterest gestöbert, gegessen, Bad geputzt, Musik gehört und gesungen, eine E-Mail geschrieben, Kamerabilder auf den PC gezogen und jetzt diesen Beitrag schreiben.

 

Das war ein vorbildlicher Tag. Alles drin. Bis 10 Uhr gefrühstückt. Weil Montag, die Wohnung sauber gemacht. Morgens die Übungen. Auf mich gehört und ausgeruht. Ordentlich Mittag gemacht. Trotz Müdigkeit den Pflichten nachgegangen.

Es schleicht sich Struktur ein. 🙂