Ich liebe bunt

Heute dachte ich so, unter der Überschrift, jeden einzelnen Tag bewusst zu leben und ihn zu etwas Gutem zu machen – ein Tag, ohne mit bunten Stiften gemalt zu haben, ist ein verlorener Tag. 😀

Ich liebe bunt! ❤
(Und ich liebe Ordnung 😉 )

Ich hab zum Geburtstag bunte Stifte geschenkt bekommen und nun noch mehr Freude mit meinem Mandalabuch.

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Entenfamilie

Wenn mir so etwas passiert, ist auch die mieseste Stimmung für einen Moment verflogen. 🙂 Danke!

Gut das ich an die Unterführung ganz langsam herangefahren bin.

In Bildern

Gewitterstimmung

Kleiner Ausflug mit dem Fahrrad. Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Einmal durchatmen und die Stille geniessen und das Gefühl, als wäre man auf dem Land.

Ein Traum an Speisen

Ich wurde zum Essen eingeladen, nachdem ich dieses Cafe in einer buddhistischen Einrichtung ausgesucht hatte. Dankeschön!!! ❤ Die Fenchelknolle war ein Traum. ❤

Ich weiß nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal etwas weiter in die Umgebung wegbewegt habe. Ist bestimmt über ein Jahr her. Also ein Highlight. Ich, alleine, zu Fuß, 5 Bahnstationen, 64 Minuten zu Fuß (laut Smartphone 😉 ). Sonnenschein, Wasser, alte, gute Erinnerungen, eine fast Krise – die ich durchs Akupressurklopfen abfangen konnte, mittelprächtige Stimmung – also ein Erfolg. Ick war stolz uff mir. 🙂

Ja und hallejullea, ich war auf einem Klavierkonzert mit Cello-Begleitung in einer muckeligen kleinen Kuppelkirche, abends für 2,5 Stunden. Hatte ich mir mutig zu Weihnachten geschenkt. Es war eine Mischung aus schwer und wunderschön. Ich bereue es nicht, es getan zu haben. Das Cello ging mir in Mark und Bein. Ich hätte losheulen können. Danach stand ich noch mehr im Nebel. Hat bestimmt einiges angeschwungen.

Jetzt habe ich hier einen Beitrag mit lauter guten Dingen geschrieben. Das freut mich sehr. Ist also auch noch möglich und da.

Und weil es mir zurzeit so richtig, richtig gut tut die guten Dinge von anderen Menschen zu lesen, möchte ich hier auf den Blog von Vetch aufmerksam machen. Sie hat sich für den Mai zum täglichen Ritual gemacht, die Dinge festzuhalten, für die sie sehr dankbar ist. Diese Dankbarkeit wirkt auf mich ansteckend und hat mir kleine helle Momente beschert.

Ich habe schon mal über die Wirkung von den Dingen gesprochen, die uns umgeben. Alles ist Schwingung und wirkt sich auf uns aus, bewusst oder unbewusst, die hohen Schwingungen, wie die tiefen Schwingungen. Das ist mir hier wieder mal bewusst geworden. Dankbarkeit und Freude haben eine sehr hohe Schwingung und sie wirkten auf mich ansteckend. Ebenso erfasst mich die Trauer, Schwermut, Depression, Angst, Aussichtslosigkeit anderer Menschen, einfach nur wenn ich sie hier lese. Ich überlege mir mittlerweile ganz genau, was ich hier schreibe, welche Schwingung ich in die Welt schicken möchte.

Früher habe ich hauptsächlich zu meiner Entlastung geschrieben. Da musste alles raus, sortiert werden, um Luft zu bekommen, über Wasser zu bleiben. Mittlerweile brauche ich das Schreiben nicht mehr so für mich. Ich schreibe auch so gut wie gar nicht mehr in meine Tagebücher, was zu Beginn des Blogs noch unabdingbar war. Da war so viel in meinem Kopf.

Ich glaube, ich schreibe nun eher mit dem Gedanken der Vernetzung, Verbreitung von Erfahrung und Wissen, zur gegenseitigen Unterstützung.

Eine schöne Entwicklung. 🙂

Freuden-Vögel

Gestern war es hier ordentlich stürmig.

Erschöpft vom Weinen, schwer von Trauer, Niedergeschlagenheit und Schwermut, öffne ich morgens das Fenster, um die Nacht aus dem Raum zu lüften.

Fasziniert schaue ich in die sturmgetriebenen Wolken, blaue Himmelfetzen und die unruhige Pappelbaumallee.

Es klingt nach Sturm, wie der Wind an den Hauserfassaden reißt, sich an Bäumen reibt und jedem Ding, das im Wege steht einen Laut entlockt.

Da sehe ich einen Vogel, eine Elster die sich gegen den Wind zur Baumreihe kämpft, teilweise heftig flattert und trotzdem stillsteht am Himmel.

Ich mach mir Sorgen, ob sie es schafft.

Und überhaupt… ist das nicht ein Tag an dem Vögel lieber im Baum sitzen bleiben, abstatt sich durch die Luft zu kämpfen?

Sie schafft es.

Da sehe ich noch weitere Elstern in den Bäumen sitzen. 4, 5 Stück. Und was machen die? 

Immer wieder steigen sie auf und lassen sich vom Wind, wie ein Geschoss antreiben und kämpfen sich dann wieder zum Baum zurück.

Ob ihnen das Spaß macht? Ob sie morgen Muskelkater haben? Darüber muss ich lachen und schaue ihnen noch ein Weilchen bei ihrem Spiel zu.

Gespräch mit Gott

Ich war heute bei der Körperarbeit…

So viel passiert…

Kopfschüttelnde, lächelnde Sprachlosigkeit. Ver-rückt, dachte ich danach.

Es ist zu frisch. Da fehlen viele Details, wegen Verarbeitungsstau.

Aber irgendwie lag ich dann da auf der linken Seite, mit einer Hand ein Taschentuch vorm Gesicht, die andere den Kopf haltend und klagte Gott an, wandte mich direkt laut sprechend an IHN/SIE/ES. Weinte sehr. War bitterlich enttäuscht. War wütend auf IHN/SIE/ES. Warum ER nicht da war. Warum ich so viel Angst fühlen musste und wo ER da gewesen war. Wie ich IHM so jemals wieder Vertrauen sollte. Wie das gehen sollte, mit so viel und so großer Angst, IHN trotzdem bei mir zu fühlen.

Es war so befreiend. Ich hatte gar keine Ahnung, dass das irgendwie Thema in mir war und ich wusste auch nicht, auf was sich das bezog, aber es wollte dringend raus und endlich war da etwas, wohin ich es richten konnte, was da blieb und sich all das anhörte. Am Ende blieb leichter Groll auf IHN und das war okay so, weil da plötzlich eine Beziehung war. Es gab ETWAS, wohin sich meine Wut, der Groll, all meine Gefühle richten konnten, ohne Gefahr.

U. hielt währenddessen meinen Rücken im Becken und auf Herz-Höhe und blieb sprachlich mit mir im Kontakt. Und da floss einiges an Energie durch ihre Hände.

Ver-rückt. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Mein Verstand wollte sich immer einmischen und erklären, dass ich ja gar nicht an einen Gott glaubte, nicht im klassischen Sinne… blabla… 🙂

Ich fühle eine alles verbindende, übergeordnete, unpersönliche Kraft.

Aber wer weiß, auf welchen Ebenen ich da meine Beziehung zu etwas Höheren/Größerem/Leitenden geheilt habe, welche verschiedenen Leben dies betrifft.

Ich halte mich da mal mit meinem Kopf-blabla arg zurück. 😉 Weil eigentlich weiß ich gar nichts und fühle trotzdem ganz schön viel davon.

Ergibt das jetzt Sinn? Egal. 😀

Jedenfalls, als wir aufhörten, waren meine Beine immer noch weit weg, womit wir eigentlich angefangen hatten. Aber ich war so voller Energie im Becken und die wollte irgendwo hinfließen, (durch die Beine ging ja nicht) so dass ich einen Lach-/Freudeanfall bekam und schon Sorge hatte, mich nicht mehr ein zubekommen und blöd, irre grinsend und lachend in die Bahn steigen zu müssen. 😀 😀

Das hat sich GOTT 😉 sei Dank wieder gelegt.

Wirri-wirri im Kopf

Ich bin so wirri-wirri im Kopf. >.< Das heißt, ich bin von der depressiven Phase in die überschießende Phase gewechselt. Das ist einerseits ziemlich großartig, weil ich sehr vieles ziemlich großartig finden kann 😀 und mich viel mehr freue und lache als vorher und andererseits ist das sehr herausfordernd, weil meine Energie über das Ziel hinausschießen mag, wenn ich ihr einfach folge.

Das ist dann so ein wenig beim Betreuungstermin geschehen, weil ich dann rede und rede und assoziativ gelockert bin und schwer auf eine Sache konzentriert bleiben kann und dann auch schnell von meinem eigenen Reden und Denken erschöpft bin. Die Energie geht nach oben raus, ohne mit unten verbunden zu sein.

Schön ist, ich bekomme es mit, ich spreche es an und wir haben darauf reagiert, aufgehört zu reden und uns ein Brettspiel angeschaut, um es vielleicht einmal gemeinsam zu spielen. Das war dann auch etwas Kopf, aber auch ein konkretes Ding im Jetzt, zum gucken und tasten.

Während ich hier sitze, will in mir etwas die ganze Zeit lachen und springen und tanzen und sich freuen und herumwirbeln und sich freuen und sich freuen und sich noch mehr freuen. 😀 Äußerlich sieht man das an einem leichten Lächeln im Gesicht.

Heute Morgen brauchte ich Möglichkeiten dem Raum zu geben, weil es mich sehr angespannt hat, es nicht ausdrücken zu können. Meine Beine wollten sich bewegen, ganz unbedingt. Mein bisheriges Fitnessprogramm gibt nicht so sportliche Elemente her. Und ich bin ja auch nicht fit. Da gibt es Rückenkräftigung im Liegen und Dehnen im Stehen und Dehnen im Liegen. Alles sehr ruhige Bewegungen.

Da fiel mir ein, dass ich dann wohl einen Workout-Baustein brauche, nachdem ich einfach im Bad (weil da der Boden nicht knarrt) ein paar Minuten auf der Stelle gejoggt bin und gemerkt habe, dass das nicht reicht. Früher bin ich dann raus und habe mich in diese Freude beim Herumlaufen hineingesteigert und nicht darauf geachtet, dass die Bewegung die ich mir dann gab, zu viel war. Wie gesagt, der Boden fehlte, um spüren zu können, wann und wo meine Grenzen sind.

Das war dann wirklich lustig heute Morgen. Ich fand bei YouTube ein 10-Minuten warm-up, mit viel Beinbewegung (Erdung). Genau das Richtige für mich, weil mir klar war, dass ich gar kein Power-Programm schaffe. Mein Herz-Kreislauf-System ist aufgrund der vielen körperlichen Ruhephasen, die ich brauche oder die mich auch ungewollt heimsuchen, sehr schwach.

10 Minuten, ein Rahmen, wo ich mir sicher war, dass das ist nicht zu viel wird und ich trotzdem morgen Muskelkater haben werde.

Das hat super gepasst. Ich musste vor Freude an der Bewegung lachen. Und ich musste lachen, weil ich im weiteren Verlauf gemerkt habe, was für ein Koordinations-Desaster entsteht, wenn Beine und Arme gleichzeitig bewegt werden sollen. >.<

Ich freue mich immer darüber, wenn ich meine Bedürfnisse erfühlen kann und das mit einem Freudeausbruch von Innen angezeigt wird, dass ich da auf der richtigen Spur bin.

Vor einiger Zeit dachte ich noch, dass dann die Sachen immer so viel Freude machen müssen und wenn sie es nicht mehr tun, dann ist das doof. Mittlerweile bin ich darauf gekommen, dass diese Freudeausbrüche wie Wegweiser-Schilder auf einem Weg sind. Sie markieren ein – ja, du läufst in die richtige Richtung und es ist nicht nötig, zum Ziel zu machen, nun ständig diese Schilder zu finden. Der Hinweis reicht aus, um den Weg vertrauensvoll weiterzugehen.

Das mit dem Vertrauens-voll übe ich noch. 😉

Übersetzt heißt das, wenn ich auch zukünftig meinem Bewegungsdrang (wenn er denn da ist) angemessen befriedige, wird es nicht immer super lustig und freudig zugehen und mich vielleicht auch mal annerven oder neutrale Gefühle verursachen.

Nach meinem 10-Minuten Workout, als sie sagte, „weiter geht’s zum Hauptteil“, hörte ich auf, aber war noch immer unruhig. Ich dachte an die fehlende Möglichkeit die Energie abfließen zu lassen und setzte mich zur Meditation (obwohl ich auch dachte, dass halte ich doch gar nicht aus), bewusst mit den Handflächen nach unten auf die Oberschenkel gelegt, damit Energie in die Beine fließt und nicht noch mehr aufgenommen wird (Handflächen nach oben).

Ich beobachtete meinen springenden, denkenden, planenden, korrigierenden, fröhlichen und noch viel mehr Verstand und wurde dabei tatsächlich ruhiger und ausgeglichener. Das ordne ich den Händen zu, weil sie auf Reiki-Fluss eingestellt sind, auch ohne, dass ich das direkt beabsichtige.

Will ich mir merken, auch mal bei einem überschießenden Gespräch meine Hände auf die Oberschenkel zu legen. Vielleicht beruhigt das im Gespräch von ganz alleine.

Jetzt bin ich nicht mehr so angespannt und unruhig, sondern einfach freudig und offen für Bewegung.

Von meinem Platz hier am Schreibtisch, wenn ich über meine linke Schulter schaue, sehe ich dieses herrliche Bild von rot-gefärbtem Baumblättern und Balkonblumen. Ich liebe es. ❤

Das schilfartige Gewächs ganz links ist Ingwer.

Das schilfartige Gewächs ganz links ist Ingwer.

Eben bin ich durch die Nachbarschaft spaziert und habe Fotos gemacht, von Dingen die mir ins Auge stachen. 20-30 Minuten sind zum Erlebnis geworden, weil ich selten durch die Wohnsiedlung laufe, sondern eher an der Straße entlang. Sogar ein kurzes, nettes Gespräch mit einer Hundebesitzerin hat sich entsponnen, weil ihr Hund mich aufgrund meiner Mütze und Rucksack angebellt hat. Das täte er auch bei schwarzen und spanisch sprechen Menschen und auch bei Pferden, völlig verrücktspielen, da er die ersten 4 Monate  seines Lebens in Spanien wohl Schlimmes erlebt hat. Kann man nichts machen, sagt sie und ich denke, ja klar, auch Tiere erleben Traumatisierungen und haben ihr Leben lang damit zu tun. Aber Gott sei Dank, sagt sie lachend, hätten sie kein Pferd zu Hause. Da ginge das ja noch. Ein herrliches Bild entspinnt sich in meinem Kopf, mit einem Pferd in der Wohnung und ich muss herzhaft lachen.

So schöne Farben, in einer sehr ordentlichen Wohnsiedlung.

So schöne Farben, in einer sehr ordentlichen Wohnsiedlung.

 

Noch mehr schöne Farben.

Noch mehr schöne Farben.

 

Weiß jemand was das für ein Baum ist?

Weiß jemand was das für ein Baum ist?

 

Mit Früchten, die wie eine Mischung zwischen Eichel und Haselnuss aussehen.

Mit Früchten, die wie eine Mischung zwischen Eichel und Haselnuss aussehen.

 

Ja, Gott findet man auch bei Netto. :D

Ja, Gott findet man auch bei Netto. 😀

 

Nochmal mein Fensterblick, ohne Fenster davor. <3

Nochmal mein Fensterblick, ohne Fenster davor. ❤

Befreiung und Sinn

Es geht heute ganz einfach. (Liegt es am bevorstehenden Neumond heute Nacht?)

Vom PC werden ganze Ordner gelöscht. Klick, klick, klick. Kein Nachschauen, kein Nachlesen und in Erinnerungen haften. Alte Männergeschichten. Ewig lange E-Mailaustausch-Texte. Keine Ahnung warum ich mir sowas aufgehoben habe. Weg damit. Brauch ich nicht mehr.

Ich fühle mich seit Wochen in der Vorbereitung auf einen Neuanfang oder vielleicht ist es auch ein Übergang. Ich will aufräumen, alles sortieren und prüfen, was ich für mein neues Leben (was immer das auch heißen mag) brauche und was ich zurück lassen kann.

Ich fühle mich so, seit dem mir bewusst geworden ist, gefühlsmäßig bewusst geworden ist, dass meine Seelenaufgabe ist, mich hier und jetzt in der Verkörperung zu üben, darin zu üben, in jedem Moment da zu sein (wenn ich mal ausdrücken könnte, was genau ich damit meine o.O). Und ich fühle mich so, seit dem ich bei der Vorstellung, ich würde wohin ziehen, wo meine Bedürfnisse mehr erfüllt werden, einen halbtägigen Freudeausbruch erlebt habe.

Beides absolute Aha-Effekte und tiefgreifende, beruhigende Erlebnisse.

Ich weiß jetzt, warum ich aussortiere, sortiere, reinige. Alles hat einen neuen Sinnzusammenhang bekommen. (zumindest in der Zeit, wo ich nicht an mir zweifle und denke, dass ich mir nur wieder etwas Nettes in meiner Vorstellung zusammengebastelt habe – ich hab ja nichts zu verlieren und gute Gefühle sind immer willkommen 🙂 )