Homöopathie Muttermilch

Ich mache hilfreiche Erfahrungen mit diesem Thema. 

Seit der Einnahme, nach Empfehlung, wie in diesem Artikel der KGS beschrieben, scheine ich meine Beine beim Sport mehr zu spüren und die Verbindung zum Boden auch. Der Fluß durch die Füße ist anders.

Ich fühl mich untergründig ruhiger. Hatte einen heftigen Tag und lag dann auf einer Wiese und fühlte mich trotz der Ereignisse geborgen und gut aufgehoben.

Es ist eine sehr seichte Veränderung und doch deutlich.

Ich würde mich nicht als ‚verpeilt‘ beschreiben, wie im Artikel beschrieben und auch wurde ich gestillt.

Trotzdem sprang mich das Thema an, weil auch die Suchtthematik angesprochen wurde. In vielen Abhängigkeiten steckt das Thema der Suche nach Geborgenheit. Da sehe ich mich voll. 

Und Orientierungslosigkeit ist auch ein Thema von mir.

Ich hab mich deshalb für die Kombi-Einnahme Muttermilch C10 plus vorrangigen Suchtstoff C10 entschieden, auch wenn ich den Suchtstoff nicht mehr konsumiere.

Ich finde mich auch sehr in dem homöopathischen Thema von Cannabis indica wieder.

Die Einnahme erfolgt seit 1,5 Wochen, morgens und abends je zwei Globuli und soll 4 Wochen dauern.

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Gehalten sein

Ich bin traurig. Sehr, sehr. Sie fehlen mir.

Schwermut ist mal mehr, mal weniger mein täglicher Begleiter. Heute musste ich meinen Schmerz begrenzen, ihn abgeben, bei dem Versuch, ihn ganz zu empfangen. Umso mehr ich zuließ, umso größer wurde er. Zu groß. Ich konnte ihn nicht mehr halten. Ich wurde selbst haltlos darin.

Was sehne ich mich nach Gehaltensein. Einfach so. Ohne das ich etwas tun muss. Ohne das ich mein Bewusstsein bei irgendetwas halten muss. Einfach loslassen und ganz von alleine gehalten fühlen.

Ich komme in die Nähe davon, mal mehr, mal weniger, wenn ich diese Aufnahme von Susanne höre. Wieder so ein unbezahlbares Geschenk. Mit keinem Menschen bin ich jemals so nah an diese Gefühle gekommen, weder privat, noch therapeutisch. Ich höre sie mir sehr oft an. Mal ganz still. Mal mit viel weinen. Mal etwas dazwischen.

Anleitung zum Glücklich sein oder mein Umgang mit Trennungsschmerz

Mein aktueller Umgang mit Trennungsgefühlen, wenn ich alleine zu Hause bin:

• Lasse es zu! Lasse Weinen zu!
• Gehe ins Bad, schließe die Tür, lass evtl. Wasser laufen, damit dich die Nachbarn so wenig wie möglich weinen hören.
• Nimm die Bachblüten-Rescue-Tropfen für/gegen Traumata aller Art.
• Lege dich auf den Badwannenvorleger oder suche eine halbwegs angenehme Position, so gut das eben in einem Badezimmer, auf dem Boden geht.
• Sage laut oder in deinen Gedanken: „Diese Wunde darf jetzt heilen.“ Oder „Ich bin bereit es zu fühlen.“ Am besten wiederholst du das immer mal wieder.
• Suche im Körper das Gefühl. Wenn du es nicht findest, ist das egal, aber versuche so gut es geht in einem allgemeinem Körpergefühl/-bewusstsein zu bleiben! Es ist auch egal, wenn du das Gefühl nicht benennen kannst.
• Versuche ungehemmt zu Weinen und alles zu tun wonach dir ist und was aufsteigen will. Körperbewegungen, Geräusche, Atemveränderungen, Energiebewegungen. Wenn du etwas nicht zulassen kannst, sei verständnisvoll mit dir! Es ist okay so wie es ist! Zwinge dich zu nichts!
• Probiere Dinge aus, die dich trösten könnten. Kopf streicheln, Daumen in den Mund, schaukeln, umarmen.
• Liebe deine Situation und dich selbst. Sage zu deinen Gefühlen: „Ich bin da.“ „Es ist okay, wie du dich fühlst.“ Das sage am besten auch immer mal wieder.
• Komme immer wieder in dein Körpergefühl zurück, egal wie es aussieht! Sei es ein Fleck am Brustkorb, eine Fläche im Bauch, ein Raum in der Magengruppe. Nimm irgendetwas was du greifen kannst, was sich danach anfühlt, dass du da bist, einen Körper hast.
• Beschwere dich bei Gott, den Engeln oder sonst wem, dass du wieder mal nicht kapierst, warum das jetzt so heftig ist und woher es kommt und was es mit deiner Vergangenheit zu tun hat. Finde es ungerecht und gemein, dass trotz aller Arbeit an dir selbst, diese Gefühle weiterhin in dir Bestand haben.
• Bitte Gott, die Engel, Mutter-Erde und wer dir noch so einfällt darum, dir dabei zu helfen, damit umzugehen.
• Bitte Mutter-Erde darum, dir die Liebe und Geborgenheit zu geben, die du jetzt brauchst. Bitte darum, dass sie dich umhüllt, einbettet, aufnimmt in ihre Arme. Das sie dich hält und trägt. Versuche dir das vorzustellen, wie sich das anfühlen könnte.
• Komme immer wieder in dein Körpergefühl zurück. Sehr wichtig! Wenn nicht sogar das wichtigste.
• Freue dich, wenn du spürst, dass du dich langsam beruhigst. Bleibe noch liegen und genieße so lange wie möglich die nahen, warmen, verletzlichen Gefühle in dir und zu dir selbst.
• Bedanke dich beim Universum für diese Erfahrung.
• Verlasse das Bad und trinke ein Glas mit den Bachblütentropfen „Star of Bethlehem“ für/gegen Trennungstraumata.
• Tropfe zwei Tropfen des ätherischen Öls „Cypress“ auf deine Handfläche. Verteile sie mit drei Kreisen im Uhrzeigersinn, halte dir die Hände vor das Gesicht und atme zur Erdung mehrmals tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.
• Mache dir Gedanken über den Auslöser. Gehe die letzten Stunden und Tage durch.
• Widme dich dann wieder dem, womit du vorher beschäftigt warst.

Ich bin ehrlich stolz auf mich, wenn ich das so lese und zurück denke. Früher habe ich viel mehr gekämpft, dagegen angekämpft, Gefühle zurückgedrängt. Habe mich überfordert gefühlt und viel hilfloser im Umgang. Ich war sehr streng mit mir, habe mir schnell Vorwürfe gemacht, wenn etwas nicht klappte wie es sollte. Oder ich bin in den Emotionen total verloren gegangen, habe ewig lange geweint und nicht zurückgefunden zu mir selbst. Heute dauert es viel kürzer. Gestern vielleicht 10-15 Minuten und danach bin ich wieder bei mir, fühle mich entlastet. Zwar nicht gut und auch sehr erschöpft, aber deutlich befreiter. Ich schleppe weniger mit.

Erinnert mich an meine zweite Gefühlslehrerin und was sie sagte. Gefühle wollen fließen. Sie wollen sich bewegen und wenn man sie lässt, dann können sie auch wieder gehen. Der Körper ist der Raum, in dem Gefühle stattfinden. Und wenn ich meinen Körper wahrnehme, dann verliere ich mich nicht in den Bewegungen des Gefühls. Umso weniger Widerstand ich gegen diese Bewegung habe, umso schneller ist sie vorüber. Hingegen der Widerstand die Bewegung hindert, sie staut, vergrößert, in andere Bereiche verzerrt.

Meditationserfahrung V

Ich habe eben eine total heftige Meditationserfahrung gesammelt! Es ist eigentlich nicht mit Worten zu greifen. Und auch gar nicht so einfach, wenn ich gleichzeitig weine und gar nicht richtig greifen kann, was ich fühle.

Ich habe mich mit der Erde verbunden. Dazu sagte ich innerlich: „Ich bin verbunden mit Mutter-Erde“ und hielt mich an dem ersten Gefühl fest, welches dabei entstand.

Das ist noch ganz neu, dass ich dort eine Verbindung fühle und sie ist immer anders, scheint sich zu entwickeln. Von dort entspringt ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit in der physischen, wie psychischen Welt.

Aus dieser Verbindung heraus, die bis unterhalb meines Körpers ging, fing ich an zu weinen. Ich habe mich dem Weinen geöffnet, indem ich innerlich sprach: „Diese Wunde darf jetzt heilen“ und bin dabei in Verbindung zu dem Bereich unter meinem Körper geblieben. In dem Moment wo ich all dies gleichzeitig halten konnte, sprach ich noch aus dem Herzen: „Ich bin da“ und umschloss damit liebevoll die Erfahrung. (Das klingt vielleicht wie eine einfache Sache. Ist es auf keinen Fall und von Unterbrechungen begleitet, weil ich in Gedanken, und damit aus der Erfahrung herausspringe) Ich weinte und weinte. Eine sehr starke Energie floss von unten in meinen Körper, es wurde sehr hell und ich wurde Richtung Körpermitte gezogen.
Das reichte mir dann erst mal und ich bedankte mich bei “Mutter-Erde” für diese Erfahrung. Spontan wollte ich mich dann doch noch mal nach oben verbinden.

Diese Verbindung ist mir vertrauter, da ich sie oft bei Dankes- oder Bittgebeten benutze und ich spreche diese Energie, diese Empfindungen mit „Universum“ an.

Das funktionierte tatsächlich auch. Und plötzlich konnte ich BEIDE Energien zum ersten Mal gleichzeitig wahrnehmen. Die eine von unten, weiblich, mütterlich, haltend, schützend, tragend und die andere von oben, tatsächlich männlich fühlbar, Orientierung gebend, sachlicher, klar, zielstrebig, auch schützend. Und beide von Grund auf gut und liebevoll. Ich dazwischen. Es fühlte sich an wie DIE ideale Mutter und DER ideale Vater und ich selbst Schöpfung dessen. Ganz kurz war ich Kind von beiden Energien und das hat mich schon mal aus den Latschen gehauen, weil es auf schmerzhafte vergangene Erfahrungen von Mangel und Sehnsucht traf. Und ich war fassungslos, hier in diesem Moment der Erfüllung meiner Sehnsucht zu begegnen. Doch es ging noch weiter. Beides floss in mir zusammen und auf einmal war ich alles zusammen selbst. Ich war das GANZE. Da kommen Worte einfach nicht hinterher. Es war so groß im Gefühl, dass ich es nicht mehr fassen, fühlen, zulassen konnte und ausgestiegen bin.

Ich lief minutenlang heftig weinend durch die Wohnung und murmelte immer wieder: „Oh mein Gott, oh mein Gott.“ „Das kann nicht sein.“ „Das halte ich nicht aus.“

Das Schreiben hat mich jetzt vom Fühlen abgelenkt und ich bin ruhiger geworden. Ich spüre Furcht zurück zu kehren. Wovor habe ich Angst? Warum macht mir diese Erfahrung Angst? Was will ich vielleicht nicht loslassen? Das Wort Freiheit taucht auf. Freiheit macht Angst.

Da fällt mir ein Satz von jemandem ein: „Ich bin so frei, wie ich es zulasse.“