Aktivitäten und Pausen begrenzen

Derzeit kann ich mich zu Hause nur schwer gut durch den Tag strukturieren.

Ich denke, das kommt vor allem vom fehlendem Zeitgefühl und schlechtem Körperkontakt.

Ich kann Aktivitäten gedanklich nicht über den Tag verteilen. Alles ist gleichzeitig in meinem Kopf und wenn ich mit etwas anfange, wird es eine unangenehme Erfahrung, weil ich den Punkt des wieder Aufhörens verpasse. Pausen fallen mir schwer, weil ich mich dort auch in Zeitlosigkeit verliere und Inneres mich belastet.

Und durch die Gleichzeitigkeit der Dinge die getan werden wollen, in meinem Kopf. Hab ich immer das Gefühl, ich kann nur eine einzige Sache machen am Tag. Was furchtbar Druck erzeugt, mich für die richtige Sache zu entscheiden. Das lähmt enorm Entscheidungen zu treffen.

Also hab ich heute, nachdem ich therapeutisch motiviert wurde, meine Idee, Aktivität und Pausen in Zeitfenster zu tackten, ausprobiert.

Die Erkenntnis, dass ich gerade nicht länger als 15-20 Minuten belastbar bin und dann eine viel größere Pause brauche, hat mich davon abgehalten, es vorher schon ausprobieren. Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass ich wieder da gelandet bin.

(Was dazu führt, dass auch das BEW weiter laufen wird und nicht wie gedacht endet)

Jedenfalls war das heute echt hilfreich alles zu begrenzen. 15 Minuten Bastel. 25 Minuten Kaffee und Sonne auf dem Balkon genießen. 25 Minuten auf der Couch dösen, mit aufgelegten Reiki-Händen (die immer dabei sind).

Dadurch war dann Kraft zum Kochen da. Danach 15 Minuten Entspannungsaudio und 25 Minuten dösen.

Während ich das schreibe, fällt mir auf, dass das heute der erste Tag ist, an dem ich es schaffe, so viele Entspannungsmomente einzubauen.

Ich war einfach nicht mehr in der Lage zur Ruhe zu kommen, immer weiter geschickt durch meine eigenen Gedanken.

Jetzt bin ich noch mehr froh, dass ich das mit den Begrenzungen gemacht habe.

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