Reflexion zum Thema Arbeit

Wann habe ich denn damit angefangen, mir als Ziel zu setzen, dreimal die Woche ‚arbeiten‘ zu gehen? Und was war mein Beweggrund? Wie bin ich denn darauf gekommen, mir solch ein Ziel zu stecken?

Ich muss jetzt echt mal überlegen und in alten Texten stöbern, damit ich einen Anfang finde.

So kann ich mich erinnern, dass ich den Impuls für die Gärtnerei gespürt habe. Da wollte ich hin und will es auch immer noch. Ganz unabhängig von Länge und Häufigkeit – einfach weil es mich glücklich macht, draußen im Grünen zu sein.

Irgendwie scheine ich aus diesem Impuls dann mehr gemacht zu haben.

Wenn ich so was lese, vom 09.05.2016:

Wieder Motivation erhalten, weiterhin zwei Tage die Woche im Zuverdienst – Hauswirtschaft zu bleiben. Ich gehe gerne hin. Wahrscheinlich, weil ich gerade dort alles schaffe. Die letzten beiden Tage war ich für 3,5 h da und brauchte kaum Pausen.

Ein Tag die Woche im Gartenprojekt – Arbeitstherapie. Ich war das letzte Mal 1,5 h da und steigere beim nächsten Mal auf 2,5 h.

Gerade funktioniert alles zusammen – Haushalt, Arbeit, Erholungspausen, Termine, Hobbys, emotionale Verarbeitung.

bin ich erschrocken, wie daneben ich lag. Das war genau die Woche, wo ich mich massiv überfordert habe und so gar kein Bewusstsein dafür hatte.

Ich glaube, da entstand die Idee, dass dreimal die Woche ‚arbeiten‘ kein Problem sein würde.

Der Gedanke wurde zusätzlich angefeuert von der Idee der Heilpraktikerin, dass mein Körper mit freien Radikalen (Abfallprodukt der Zellaktivität) überschwemmt sei (durch jahrelangen Extremstress), weshalb die Zellen bei kleinster Belastung ein Arbeitsstop-Signal bekämen (weshalb ich so schnell erschöpft sei) und regelmäßige Einnahme von Vitamin C diese Überschwemmung abbaut.

Daraus hatte ich mir die Lösung für all meine Erschöpfungsprobleme gebastelt, was natürlich völlig fern ab der Realität war, wie mir später bewusst geworden ist. Ein Großteil meiner Erschöpfung speist sich aus der Art und Menge meiner Gedanken, die sich, man höre und staune, nicht mit Vitamin C beeinflussen lassen. 😉

So gepimpt mit guter Laune so viel zu schaffen (jaja) und voller Hoffnung, in Zukunft noch mehr schaffen zu können (tolltoll), saß ich am 19.05. bei der Beratung zur Arbeitstherapie und schloss diesen ‚Vertrag‘ (Verordnung) für 3 Tage die Woche ab, der über die Krankenkasse läuft.

Tja… ständig muss ich meinen verzapften Scheiß korrigieren. 😉

Seit gestern frage ich mich, ob dieses Ziel für mich überhaupt erreichbar ist. Ich sage seit Wochen mehr ab als zu. Maximal zweimal die Woche habe ich es geschafft und bin im Anschluss immer unglaublich erschöpft.

Heute frage ich mich, worum es mir dabei eigentlich geht? Wozu ist es wichtig, mehr leisten zu wollen? Ist dieses Ziel überhaupt ein ‚Gutes‘ Ziel für mich.

Nö. Ist es nicht. Der Druck den ich mir mache, genau wegen dieses Ziels, ist enorm und vielleicht sogar mit verantwortlich für noch mehr Erschöpfung.

Ich fühle es nur kaum mehr, dass es auch anders sein darf. Vermutlich wegen der äußerlichen Verbindlichkeit die ich eingegangen bin – Krankenkasse und so.

Da bin ich jetzt wieder mal abhängig von der Bestätigung anderer, um das was ich fühle – Ziel wieder loslassen – auch umsetzen zu können und mich damit nicht falsch zu fühlen.

So ist das nämlich. Ich fühle mich schlecht ohne Ende (immer ganz stark, wenn ich dort anrufe, um mein Kommen abzusagen) und kralle mich immer noch an dem Gedanken fest, es schaffen zu müssen.

Mich damit so bewusst auseinander zu setzen wie jetzt, entstand, weil ich beim Kartenziehen, mit der Frage, welche Karten mir in der aktuellen Lebenslage helfen, folgende Karten gezogen habe. Ach quatsch – nicht gezogen, sondern sie sind heraus gefallen:

21 Das Feld der Träume (umgekehrt)

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9 Der Berg

"...denke daran, Schritt für Schritt vorzugehen und dabei deine Route immer wieder zu prüfen."

„…denke daran, Schritt für Schritt vorzugehen und dabei deine Route immer wieder zu prüfen.“

Die Berg-Karte lässt mich überlegen, das Ziel nicht für unerreichbar zu erklären, aber den Druck, es jetzt erreichen zu wollen/müssen, loszulassen und mich wieder mehr führen zu lassen.

Jetzt und auch an jedem kommenden Tag ist das oberste Ziel, für mich zu sorgen, alles zu tun, damit ich ent-stresst bin oder werde, Druck abbaue, Spaß und Freude am Sein empfinde und gerne in dieser Welt bin.

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Update II

Ich habe den Artikel gestern nicht fertig geschrieben, weil ich so müde geworden bin. Mein Schlafrhythmus hat sich durch die Medis gut eingepegelt.

Ich bin dabei, mich erneut mit meiner alten Selbsthilfegruppe zu verknüpfen. Das geschah von ganz alleine. Plötzlich war sie mir unheimlich wichtig und ich spürte das starke Verlangen, mich nach langer Zeit wieder mit einzubringen, um den Erhalt, die Kontinuität und Verlässlichkeit weiterhin zu gewährleisten. Ich will mit Verantwortung übernehmen, was ich dort auch mitgeteilt habe und für mich etwas Besonderes ist, weil Verantwortung mir bisher enorme Angst eingejagt hat. Vielleicht kann ich besser meine Grenzen wahrnehmen, dass ich dafür bereiter geworden bin. Es ist ein spannender Prozess.

Bestimmt speist sich das auch aus der Suche nach Halt.

Und eine neue Runde Heilpraktiker-besuche hat begonnen. 😀 Und jetzt ratet mal warum… Allergiezeit beginnt. Nach meinen umfangreichen Investitionen im letzten Jahr, hatte ich ja gedacht, mit diesem Thema durch zu sein. Ich war selbst überrascht, dass mich ein Flyer einer Heilpraktikerin so ansprang.

Zwei Termine hatte ich bereits und für eine Sache hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Sie war die erste, die mir ins Gesicht sagte: „Sie werden wahrscheinlich immer mit Symptomen zu tun haben“. Das hat mir meine Idee, von, nie wieder Beschwerden und ich suche so lange, bis ich geheilt bin, genommen. Wie erleichternd. Es geht also um den Versuch zu lindern, mit einer 30%-40% Chance. Es wird, wie auch in der Medizin an den Symptomen angesetzt. Das Muster, dass ich übersensibel reagiere, wenn von außen etwas eindringt (und das nicht nur auf Pollen bezogen), werde ich wahrscheinlich mein Leben lang haben. Damit kann ich doch mal was anfangen und mich darauf einstellen.

Die Behandlung besteht aus Eigenbluttherapie in Kombi mit Homöopathie, Selenzugabe, Vitamin C Depot (was wohl das gleiche macht, wie die üblichen Allergiemedikamente – das Histamin fressen) und griechischer Bergtee.

 

Heute war ja auch das Vorgespräch zur Verhaltenstherapie. Einige Stunden danach, nach viel Verwirrung, Gedankenkreisen, emotionalen Zerwürfnissen, dachte ich mal wieder – oh wie krass – ich reguliere das alles ganz alleine, mit einer Unentschlossenheit, ob ich das scheiße finden soll oder gut. Ich glaube, ich finde es beides.

Das hat mich wieder so aufgewühlt, so ein Termin, soviel Sehnsucht nach Bindung nach oben geholt und es erschwert zu spüren, ob es das richtige ist, ob sie die richtige ist. In der Bahn nach Hause war ich so durch den Wind, regelrecht benommen von dem hin und her in meinem Kopf. Etwas Neues ist dann passierte. Ich dachte plötzlich – es müssen sich alle einig sein und habe aufgehört, für mich alleine abzuwägen und bedürftige Gefühle wegzudrücken. Stattdessen habe ich mich irgendwie nach innen aufgemacht und Raum gelassen. Es war keine Konferenz, wie ich von gehört hatte, dass man das machen kann. Also ich habe nicht alle Anteile bewusst ‚gehört‘ und verfolgen können. Aber es bewegte sich und war etwas stressfreier und dann kam der Satz in meinem Kopf – ich bin zu verletzlich für sie. Ich fand das ein sehr stimmiges Ergebnis, wo ich ohne das Einbeziehen meiner Bedürftigkeiten/Empfindlichkeiten selbst nicht drauf gekommen wäre. Sie war in ganz vielen Dingen super. Direkt. Klar. Ehrlich. Kannte ihre Grenzen und hat sie mir auch gesagt. Zugewandt. Jung und dynamisch. Und auch lustig. Sie kannte die Ego-State-Theorie.

Als ich sie fragte (nicht Wortlaut), ob all meine Gefühle hier gewertschätzt werden, war sie sehr ehrlich und sagte, sie gibt sich große Mühe und wies noch auf kulturelle Unterschiede hin. Erst nach dem Gespräch sah ich auf der Visitenkarte einen zusätzlichen fremdsprachigen Hinweis. Sieht nach polnisch aus. Jetzt weiß ich nicht wie die Polen so mit ihren Emotionen umgehen, aber ich habe im Gespräch da ein Gefühl bekommen. Ihr fehlte emotionale Weichheit. Ich glaube, ich brauche so etwas ganz unbedingt, damit sich alle Anteile trauen zu zeigen.

Nachtrag: dänisch ist das, nicht polnisch.

Und wenn ich einen Impuls von vor ein paar Tagen aufgreife, ist es gut, dass ich das noch nicht mache mit der Therapie. Da spürte ich, erst einmal im BEW ankommen und mich zu Recht finden, schauen was dabei herauskommt und auch an Bedarf übrig bleibt.

Trotzdem eine spannende, lehrreiche Erfahrung. Verhaltenstherapie ist definitiv passend für mich.

 

Heilung

Diese Tage, an denen meine Sinne bedeckt sind, mein Verstand out of order. Meine Wahrnehmung verändert. Meine Gedanken versanden. Erinnerungen daran, was eben noch war, sind schwer und traumartig.

Diese Tage, an denen ich am Himmel eine Möwe verfolge und das Gefühl entsteht, am Meer zu sein. Es mich so gar nicht wundern würde, wenn mein Blick sich senkt, wirklich auf das Meer zu schauen.

Alles ist surreal und doch echt. Unverortet. Ich könnte überall sein. Das Haus an der Ecke, in der Gegend die ich kenne, wo ich lebe, gehört doch nicht wirklich zu diesem Ort. Alles was ich sehe, könnte über all sein. Alles was ich sehe scheint losgelöst von Zeit und Raum.

Triften. Kopflos. Bin ich den Weg eben gelaufen? Ziellos. Ziel verloren. Ziel wiederfinden und dann wieder verlieren. Die Symptome scheinen nicht von der Stimmung abhängig. Ich war heute schon alles. Angespannt, nervös, zittrig, hoffnungslos, neutral, müde, ausgeglichen, wohlig, überfordert, zufrieden.

Der Sinn des Textes geht verloren. Meine Gedanken gehen verloren.

Ich wollte irgendetwas wegen eines Artikels schreiben, den ich gelesen habe. Er wirft die alte Frage nach den Möglichkeiten von Heilung auf. Das Geburtstrauma, das jeder Mensch erleidet. Das Trauma der Trennung.

Finde ich mich ab, mit diesen stetigen Wechseln zwischen Urvertrauen und Urmisstrauen? Finde ich mich ab, das sich mein Sein, mein Erleben, mein Wahrnehmen so rapide verändert, zwischen diesen zwei Polen? Finde ich mich damit ab, weil man mir sagt, etwas anderes ist nicht möglich? Was ist, wenn etwas Anderes doch möglich ist, nur die konventionelle Therapie, das bisher wissenschaftlich bewiesene Wissen noch nichts davon weiß? Was ich nicht weiß, existiert nicht? So wie meine Psychiaterin verächtlich den Kopf schüttelte, als ich ihr von der Körperintelligenz erzählte, dieses Wissen, welches mir eine Heilpraktiker vermittelte. Meine Erfahrungen bestätigten, dass mein Körper ein Wissen enthält, welches über den Verstand nicht abzurufen ist. Da kann sie noch so viel den Kopf schütteln wie sie will.

Was ist, wenn es ebenso möglich ist, frühe Traumata über das Energiefeld zu klären, ohne dass ich mich dabei erinnern muss, ohne dass ich dafür „arbeiten“ muss, ohne dass ich dabei Worte finden muss? Ist das dann wieder nur mein verstecktes Ablehnen meines Fühlens, meiner Erfahrungen? Will ich dann was nicht fühlen, was nicht haben? Will ich nicht ich selbst sein?

Aber wenn es die Möglichkeit gibt, dass es hilft, warum sollte ich sie nicht ausprobieren? Warum sollte ich es nicht versuchen, wenn es möglich ist mehr zu tun, als „nur“ mich selbst anzunehmen.

Ich sehne mich so nach Freiheit. Frei sein von der Vergangenheit. Ich denke ich probiere es aus, auch wenn dabei am Ende die Enttäuschung groß sein wird, wenn nichts dabei heraus kommt. Was habe ich zu verlieren außer der Hoffnung, es mir leicht machen zu können.

Ja zum Leben und Nein zum Leben

In einem früheren Artikel zum Thema berufliche, persönliche Entwicklung brachte jemand das Bild eines Apfelbaumes ein. Die Dinge brauchen ihre Zeit zu reifen, wie die Äpfel an einem Baum und wolle man im Frühling schon ernten, dann hätte man ein Problem. Ich erkannte damals in diesem Bild meine Ungeduld. Es gab (und gibt) aber auch noch ein anderes Gefühl, welches ich heute besser zuordnen kann. Ein Schmerz in meinem Herzen, welcher nicht Verstand gemacht ist. Welcher nichts mit Ungeduld zu tun hat. Ein Schmerz der tiefer liegt, der bleibt, auch wenn ich mich der Geduld und dem Vertrauen überlasse. Es ist der Schmerz, wenn etwas sich entwickeln will, wenn etwas natürlich wachsen will und daran gehindert wird. Der Baum der im Frühling Blüten treiben will, weil es seine Zeit ist Blüten zu treiben, Knospen zu bilden. Doch sind seine Äste und Zweige mit einem „schützenden“ Verband umwickelt, so dass kein Raum ist, um sich zu erschaffen. Die Knospen stoßen gegen diesen Widerstand. Druck entsteht. Schmerz entsteht.

In mir ist ein großes Ja zum wachsen und leben und ebenso ein großes Nein dagegen. Das ist mir heute erst malig so klar geworden wie noch nie.

Heute fühle ich dieses große Ja. Grundlose Freude aus sich selbst heraus. Grundloses Lächeln. Small Talk mit Fremden auf der Straße. Lebendig fühlen. Am Leben fühlen. Mit Leichtigkeit aktiv werden, Dinge erledigen. Lust haben, auf Essen, auf Geschmack, auf Geruch, auf Bewegung, auf Draußen. Ideen haben.

Vor ein paar Tagen befand ich mich noch in dem Gegenpol dazu. Deshalb vereinbarte ich erneut einen Termin bei der Heilpraktikerin. Ich wollte versuchen, ihr mit etwas mehr Zeit meine gesamte Situation zu schildern. Da das aufgrund der Komplexität nicht so einfach ist und auch schwer greifbar, zeigte ich ihr einen Ausschnitt meines Tagebuches, mit dem Fokus auf eingeschränkte Belastbarkeit (grau) und Emotionen (rot und grün).

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Auch wenn das sehr schematisch ist und die Unterschiede des einzeln Erlebten nicht erkennbar werden, wird doch gut das hin und her sichtbar. Ich hatte die Hoffnung, ihr würde noch irgendetwas einfallen, um meine Belastbarkeit wieder herzustellen. Mir fiel schon im Vorhinein auf, dass diese Hoffnung eine Ablehnung der Situation beinhaltet. Würde ich meine Situation akzeptieren und annehmen, bräuchte ich nicht versuchen sie zu ändern. Ich blieb dabei, dass ich schon akzeptieren würde wo ich bin, aber es ja trotzdem nicht schaden kann, da noch mal mit jemandem drauf zuschauen. Das Gespräch war heute.

Die Fragen ihrerseits gingen sehr schnell in die Richtung, ob ich denn wirklich akzeptieren würde wie es ist. Da spürte ich ganz deutlich, dass es heute nicht so ist. Heute wo es mir gut geht und ich diesen Drang zum expandieren habe, da tut es mir besonders weh auf Behinderungen, auf Einschränkungen zu treffen. Nein, gott verdammt, ich täte mich so gerne entwickeln, mich in meinem Sein entfalten. Dann kam der Hinweis, dass ich das anscheinend aber auch nicht will. Da konnte ich zum ersten Mal zulassen, dass zu sehen. Ja, es gibt auch etwas was das alles nicht will. Was nicht gesehen werden will. Was nicht ins Leben treten möchte. Was sich verweigert. Ja, da gibt es dieses große Nein. Nun gab es den Vorschlag damit zu arbeiten. Sich vorsichtig an die verursachenden Erfahrungen für dieses Nein heranzutasten. Will ich das?

Ich ging später mit dieser Frage in den Wald und setzte mich unter einen Baum, mit der Hoffnung auf klare Gedanken und Antworten. Und wie ich da so saß und versuchte klar zu denken, funktionierte das natürlich erst mal gar nicht. Ich war wirr und konnte keinen einzigen Gedanken fassen. Ja, ja… Wollen und Loslassen – meine Lieblingsthemen. Also gab ich meinen Plan auf und schwups kammen die Gedanken von alleine.

Die habe ich auf einem Diktiergerät festgehalten. Tolle Erfindung. Interessant später seinem eigenen Gedankenverlauf zuzuhören. Hätte ich am liebsten hier als Tonwiedergabe reingestellt, aber hab keine Ahnung wie und ob das funktioniert. Deshalb jetzt der abgetippte Wortlaut.

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Wer will sich nicht zeigen? Wer will nicht expandieren? Wer will nicht in der Welt sein? Jemand verschließt sich vor dem Raum, den er eigentlich füllen könnte. Will den Raum nicht betreten. Will nicht gesehen werden. Sagt Nein zum Leben. Diese Traumatisierung in ersten bis vierten Lebensjahr kann wahrscheinlich nicht erinnert werden, könnte aber bearbeitet werden mit ihr. Die Frage – will ich das? Bin ich bereit diesen „Schutz“ aufzugeben, den Rückzug aufzugeben, die Sicherheit aufzugeben. Das ist eine sehr tiefgehende Frage, die wichtig ist. Ich kann mich nur zu einer Zusammenarbeit entschließen, wenn ich innerlich dazu Ja sagen kann. Ja, ich will expandieren. Ich will den Raum des Lebens nehmen. Ich will gesehen werden. Ich will mich zeigen mit allem was ist. Ich will! Und wer will das? Will ich das als Ganzes? Oder will das nur der Teil voller Ehrgeiz, der Wille, das Ego, was immer es ist? Wo kommt das Nein her? Aus welcher Ecke? Vielleicht müsste man erst mal diese Frage klären – wo kommt das Nein her, damit es gesehen wird und seine Berechtigung hat. Ich glaube das ist die Antwort. Ich kann jetzt nicht krampfhaft nach einem Ja in mir suchen, wenn es da ein Nein gibt, was ja ganz deutlich im Alltag zu spüren ist. Überall gibt’s Neins. Dieses Nein muss integriert werden. Das kann ich jetzt nicht einfach umgehen und sagen – jaaa, rein in die Traumatisierung, juchuuu.

Meine Gedanken sind doch nicht mehr wirr – ha, sie mal einer an.

Die nächste Frage taucht auf. Will ich überhaupt wissen woher das Nein kommt? Will ich wissen, was mich dazu gebracht hat zum Leben Nein zu sagen? Das dreht sich irgendwie im Kreis. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Wenn ich also das Ja zum Leben suche, stoße ich automatisch auf das Nein. Und das Ja zum Leben lässt sich nur finden, indem ich das Nein finde. Also eine Transformation passiert automatisch. Ich kann nicht mit dem Willen jetzt hier beschließen – Ja, zu allem Ja. Das geht nicht.

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Dort im Wald hatte ich noch das Gefühl etwas verstanden zu haben und eine Antwort gefunden zu haben. Wo ich das jetzt so lese, weiß ich echt nicht mehr, was das Ergebnis sein soll. Will ich´s nun machen oder nicht? Sieht so aus, als ob es keine eindeutige Antwort gibt oder die Antwort immer beides enthalten wird. Ja und nein. Verdammt! Am Ende steht wohl Angst. Unglaublich viel Angst. Doch die denke ich mir gerade nur. Die kann ich (noch?) nicht fühlen.

Matrixarbeit

Ich habe eben die Mail mit den zusammenfassenden Ergebnissen der Heilarbeit erhalten. Da sind mir gleich die Tränen geflossen, weil es sich so richtig anfühlt und ich mich so gesehen fühle. Dafür bin ich dankbar. Ich möchte das hier teilen.

Matrixarbeit     30.09.2013                  

Thema:   Gefühl der Trennung

Absicht:  Was ist für … jetzt, in ihrer Situation, an Informationen wichtig?

 

1.     Releasing

       Lass los den Wunsch nach Anerkennung und Liebe, Sicherheit, Veränderung, Kontrolle, Widerstand, Wichtigkeit

2.     Energetischer Hausputz

       Reinigung Ihres Körpers und energetischen Systems, danach harmonisiert

       Reinigung von Fremdenenergien

3.     Glaubenssätze

       55 nicht förderliche Glaubensätze gelöscht und 50 positive und förderliche Glaubenssätze integriert

 

Fragen  –  Antworten

Was ist das Beste, was zu diesem Thema passieren kann?          

– Akzeptanz der Situation 

                    

Was ist dazu hilfreich?                                                

Ins Vertrauen gehen, sich selbst lieben

– „ich bin ich“ – Übung (siehe unten)

 

Was kommt zu ihrem Thema?                                      

– bleibe bei Dir und gehe in Deine Mitte – „Ich bin im Hier und im Jetzt“           

– Lasse los, Du kannst es nicht verändern, habe Mut, alles ist in Ordnung

– viel trinken

 

Was wäre, wenn der Geist Gottes hier wirken würde?    

Er wirkt da!

 

 

Liebe …, bitte denke daran

·         den Smiley an deine Tür mit der Aufschrift:„Guten Morgen liebe … – lächeln“

·         ggf. brauchst Du mal ein Ätherisches Öl zur Erdung 

·         Meditation mit der Absicht, dass aus der Mitte Ihrer Füße Wurzeln in die Erde wachsen

Und bei Fragen einfach anrufen.

 

Ich bin Ich – Übung

Das „Ich bin“ ist die Seele.  Welchem Raum gibst Du  ihr? Lässt Du sie groß sein – dann bist Du präsent, dann stehst Du im Leben und bist bereit Deine Aufgabe zu bewältigen.

Wenn aber die Seele ein verschrecktes irrendes Wesen ist, klein und zurück gezogen, dann ist das „Ich bin“ genauso klein und von der negativen Seite angreifbar.

ICH BIN – ist eine Zusage zur eigenen Seele, ein JA zu sich selbst.

 

Übung:

·         stelle Dich vor den Spiegel gerade hin und sage „Ich bin Ich!

·         einfach im Spiegel ansehen und sagen:
„Ich bin Ich! Ich bin ein Teil des göttlichen Seins!“

·         wiederhole dies so lange, bis innerlich nichts mehr dagegen spricht

·         schließe Deine Chakren

Wenn Du das in Deinem Bewusstsein hast und verankern kannst, sich Geist und Seele miteinander verbinden können, dann wirst Du Dir selbst bewusster.

Das Ziel ist es, dass sich Deine Seele vom gesamten Volumen her in Deinem Körper und darüber hinaus ausbreiten kann, das die Aura strahlen kann.
„Ich bin Ich“ bedeutet eine Befreiung und Entfaltung Deiner Seele.

 

 

Rosaroter Schaum – Schütze Dich, wenn Du zu empfindsam bist

Diese Übung ist eine sehr schützende Variante, weil Du von der Umwelt abgeschottet wirst. Sie eignet sich nicht, wenn Du Kontakt nach außen haben willst.

Sie eignet sich aber, wenn Du Erledigungen machen musst, dabei vielen Menschen begegnest, Du im Auto sitzt und der Verkehr nervt, wenn Dir ein bisschen weinerlich zu Mute ist und Du Dich irgendwie schwach fühlst.

Dann kann sie Dir ein wohliges und geborgenes Gefühl vermitteln.

 

Übung:

·         stelle Dir vor,  dass ein wundervoll wärmender und schützender rosaroter Schaum Dich umgibt

·         er umhüllt Dich und Dein inneres Kind, gibt Dir Geborgenheit und verschafft Dir inneren Raum

·         Deine Nerven sind geschützt und genährt

·         Der Schaum schirmt Dich ab und lässt dennoch genug Freiraum um handlungsfähig zu bleiben

Kaminzimmergefühle

Nach dem ich in den letzten Wochen völlig verloren gegangen bin, ich nicht mehr wusste, was noch richtig und falsch ist, welches Verhalten, welche Dinge mir gut tun und welche nicht, wo ich in mir stehe, in mir bin, mich kaum noch fühlen konnte, meine Gedanken mich schwer kontrollierten, alles ernst, eng und zäh war und ich nicht mehr ins Vertrauen, ins Loslassen kommen konnte, hat mich das Leben gestern zu einer Heilpraktikerin geführt, mit Heilerfähigkeiten (http://www.gesundheitsmanagement-schmeling.de/). Ich wusste nichts davon. Hab mich von meiner Mutter vermitteln lassen, als wir telefonierten und ich ihr erzählte wie ich mich fühlte und mich so sehr nach Wellness, Entspannung und versorgt werden sehnte, nach berührt werden, nach mich spüren. Da fiel ihr ihre Heilpraktikerin ein, welche auch Massagen anbot, sie würde mir das bezahlen und ich stimmte sofort zu. Mir war egal wer und was, ich wollte einfach nur irgendwo liegen und berührt werden.

So bin ich da schwer, müde und niedergeschlagen aufgetaucht. Weit weg und auf Autopilot. Sie stellte Fragen. Ich bin ins Reden gekommen. Ihr waren Begriffe wie der Lichtkörperprozess, Energien oder Matrix bekannt, quasi ihr Arbeitsgebiet und so hatte ich schnell das Gefühl, dass da jemand versteht, was gerade bei mir abgeht und ganzheitlich helfen kann. Das alleine war schon super.

Ihre Einschätzung war, wie ich es auch schon fühlte, dass ich mit allem was nicht erdet unbedingt aufhören sollte. Mein Energiehaushalt ist völlig durcheinander, da kein Grundniveau gehalten werden kann. Keine neuen Informationen aufnehmen, keine Bücher dazu lesen, nicht den Kopf füttern, Empfindungen den Körper zu verlassen stoppen und stattdessen in die Füße fühlen, vor dem Spiegel „Ich bin Ich und ich liebe mich“ sprechen oder zwischen durch immer wieder „Ich bin im Hier und Jetzt und in meinem Körper“ sagen und fühlen. Ich konnte diese Empfindungen des Körperverlassens oder der Körpererweiterung bisher nicht einordnen. Es ist gut, das da jemand mit Ahnung drauf schaut und mir ein wenig Richtung vorgibt. Die Seele würde im Schlaf eh den Körper verlassen und das reicht für meine Situation erst mal völlig aus. Okay, das kann ich annehmen.

Erst dachte ich, oh je, noch jemand der mir sagt was ich tun soll, noch eine Übung mehr. Ich habe mittlerweile nämlich erkennen könne, das ich Informationen schwer sortieren kann. Also auswählen, welche ich nehme und welche nicht zu mir passen. Ich nehme weiterhin alle Informationen kaum gefiltert auf und will sie in Handlung umsetzen. Klar, dass das zu viel für mich ist und ich die Orientierung verliere. Diese Informationen von der Heilpraktikerin hatten aber ein größeres Gewicht. Sie waren auf mich gemünzt, nicht aus irgendeinem Buch. Sie bezogen meine aktuelle Situation mit ein und sie fühlten sich stimmig an.

Sie schlug mir dann eine Behandlung mit hochpotenten ätherischen Ölen, der Raindrop-Massage vor und eine Quantenheilung, während der sie sich in die Matrix begibt, in der alles mit allem verbunden ist und dort um Informationen für meine aktuelle Situation bittet. Das mit den Ölen hab ich unter Entspannung abgebucht, aber das Quantenheilungsangebot hat mich begeistert. Na klar sag ich da ja. Wie oft habe ich schon versucht Kontakt mit dieser Ebene aufzunehmen und Führung zu erhalten und nie war ich sicher, ob ich da was an Infos bekomme oder nicht, ob da nur mein Verstand spricht oder etwas Höheres.

Sie las mir die Wirkung der Öle vor, die sie verwenden wollte. Es ging fiel um Sicherheit, Loslassen, alte Traumata lösen, Vertrauen usw.. Ich versprach mir nicht fiel davon, konnte mir nicht vorstellen, dass Öle auf die Haut aufgetragen solche Wirkung erzielten. Umso erstaunlicher war dann was ich erlebte. Sie fing an den Fußinnenseiten an, da wo die Reflexzone der Wirbelsäule ist, ein Öl nach dem anderen auf dieser Linie aufzutragen und schon innerhalb von wenigen Minuten spürte ich eine starke Veränderung. Ich fragte verwirrt nach, ob das sein könne, dass man das sofort spürt. Sie bestätigte. Erstaunlich. Ich wechselte also von einer angespannten, nervösen Stimmung in ein Ankomm- und Loslassgefühl, einfach weil mir jemand Öl auf die Füße strich. Danach trug sie alle Öle nacheinander auch auf die Wirbelsäule auf und arbeitet sie dort kleinflächig ein. In mir veränderte sich ständig mein Grundgefühl. Leichte Wellen von ganz unterschiedlicher Qualität. Kopf loslassen, wohlfühlen, Vertrauen, ankommen, weit werden, Freude, Entspannung, Wärme und am Ende ein Gefühl von glücklich sein. Ich fing an zu lachen. Es war so schön! Während ich dann noch nachentspannte, befragte sie die Matrix. Dabei spürte ich auch viel Bewegung in den unteren Energiezentren und im Kopf.

Ich bekomme nicht mehr alles zusammen, was sie mir dann erzählte, da ich so entspannt war, dass mein Kopf und meine Merkfähigkeit Urlaub hatten :). Was da kam war für mich nichts Neues und doch hilfreich, da aus dieser sicheren Quelle. Ich solle ins Vertrauen kommen, Loslassen da alles seine Richtigkeit hat. Kontrolle loslassen. Wenn das mal so einfach wäre. Dann gab es Fremdenergien die sie gelöscht hat und mein ganzes System gereinigt und auf null gesetzt (was immer das heißt). Es kam wohl auch durch, dass 55 Glaubenssätze gelöscht wurden. Oh, vielen Dank :).

Und heute fühle ich mich ganz erstaunlich. Ich kann wahrnehmen, wie mein Verstand immer wieder ansetzt zu üblichen strengen Gedanken und Anweisungen und dann von selbst wieder loslässt. Ich muss nichts tun, wie toll! Und es gibt dieses Kaminzimmergefühl. Ich liege friedlich, eingekuschelt in weiche Decken, auf weichem Boden vor diesem warmen Kamin. Ich fühle mich so friedlich und sicher, dass ich immer wieder eindösen kann. Es gibt nichts zu tun. Es gibt nichts zu denken. Ein Lächeln liegt in meinem Gesicht. Alles ist sanft und ruhig und ich spüre meine Herzgefühle wieder.

Und das genieße ich jetzt mal ein Weilchen!