Perfektion und Vollkommenheit

Hab ich vom Lehrer bei einem Reiki-Austauschtreffen gehört und musste herzlich auflachen:

80% sind Vollkommenheit

100% sind Perfektion

Das war so erleichtert, dass ich bei allem eigentlich nur 80% brauche und es dann schon vollkommen ist. 🙂

Außen gleich Innen

Kannst du mich aus der Schülerrolle entlassen und alles was du siehst, alle Unvollkommenheit als vollkommen betrachten?

Kann ich mich aus der Schülerrolle entlassen und alles an mir, alle Unvollkommenheit als vollkommen betrachten?

Rückkehr zum Neuen

Ich habe mich gestern für Lehrer geöffnet. Ich habe gespürt, dass ich Hilfe bei der Rückkehr zu meiner Neuausrichtung brauche.

Heute Morgen hatte ich das übermächtige Bedürfnis nach eine Fernreikibehandlung. Ich habe es ernst genommen und sofort per Handy, vom Bett aus, angefragt, mit der inneren Beschwichtigung, dass finanziell dafür gesorgt werden wird, wenn ich den Wunsch so stark spüre.

Überraschender Weise war die Behandlung sofort möglich, so dass ich sie, noch im Bett liegend empfangen konnte. Es griff wunderbar ineinander.

Es löste sich ein großes Weinen. Ich fühlte meine eigene starke Belastung, meinen Wunsch es wieder leichter haben zu wollen. Ich erkannte meine eigenen großen Erwartungen und Forderungen an mich. Ich will so viel von mir und es zeichnet sich ab, dass mein Wollen vielleicht nicht zu erreichen ist. Autsch!

Dann entstand noch ein Schreibaustausch, der mir wieder Kraft gegeben hat und mich zurückgeführt hat, in meine verlorene Haltung, dass mit mir, egal was ist, wie es ist, was passiert, wie ich mich verhalte, wie ich fühle, richtig bin.

Ich bin richtig in dieser Welt, so wie ich bin! Und ich mache es richtig, so wie ich es mache!

Den Austausch möchte ich euch zur Verfügung stellen, weil ich glaube, dass diese Worte universell sind.

„Ich will so viel von mir und es kommt mir immer so wenig vor.

Du kannst nur tun was möglich ist und zu sehen, dass manches nicht geht, das kann sehr schmerzhaft sein. In solchen Situationen liebevoll für sich selbst zu sein, die Trauer und den Schmerz zu fühlen.

Jaaaa, das schmerzt. Stimmt.

Das ist immer wieder eine Herausforderung. Sei so gut wie möglich liebevoll für dich selbst da.
Ja wenn die Dinge nicht so laufen wie wir wollen, dann schmerzt es. Wir reagieren mit Wut oder Trauer oder Ohnmacht. Und all diese Gefühle dürfen da sein, sie gehören zum Leben dazu. Manchmal können wir das durchfühlen und dann kommen wir an den Punkt an dem wir aufgeben oder auch ja sagen können. Und dann können wir das was ist annehmen und dann kommt etwas ins fließen und wir bekommen neue Kraft und wir können wieder neu ja zum Leben sagen.
Das ist eine große Arbeit die du da immer wieder machst. Alle Achtung dafür!

Und das ist echt bei jedem so, also jeder fühlt so und es ist ganz normal?

Es gibt sicherlich Menschen, die das sehr intensiv erleben und die sind da ganz speziell gefordert und können dadurch sehr viel Selbstliebe lernen.
Die Erfahrung, dass nicht immer alles so läuft wie wir wollen und die Reaktion von, sich anstrengen und aufgeben, wütend sein, Ohnmacht zu spüren, die ist, glaube ich normal.
Viele Menschen drücken das auch weg, weil sie es nicht fühlen wollen oder weil sie es nicht gelernt haben zu fühlen. Aber gut geht es ihnen damit oft auch nicht.

Wow! Ich reagiere also ganz normal und bin nicht komisch, wenn ich so fühle.
Das bedeutet mir viel, was du gerade schreibst.

Dein Leben führt dich und du kannst dich ihm nur hingeben und es so leben, wie es für dich geht.
Jeder Mensch ist ganz einzigartig und du darfst so sein, wie du bist.
Und du darfst dich so lieben wie du bist.
Wir dürfen Alle Gefühle leben und annehmen, die Angenehmen und die Unangenehmen, alles gehört dazu.
Und Du darfst einfach sein, wie du bist.
Einzigartig und liebenswert.
Manchmal glücklich und manchmal tot unglücklich, wütend, ohnmächtig, vertagt und mutig und kraftvoll, traurig und kraftlos. Lebendig.
🙂
Du darfst es fühlen und du darfst für dich da sein. Liebevoll.“

Bewusstsein

Es ist schwierig, sich hauptsächlich in einem Umfeld zu bewegen, das sich aus alten Mustern speist.
Es zieht mich immer wieder in diese Muster hinein.
Es wäre hilfreich, mehr im Kontakt mit Menschen zu sein, die ein tieferes Verständnis für diese unterschiedlichen Ebenen des Seins haben und deren Ziel es ebenso ist, sich aus dem Alten herauszubewegen.

Ich öffne mich ab heute für diese Art der Hilfe. Ich bin bereit neue Lehrer zu empfangen.

Ein  Termin und ein Gespräch gestern haben mich dermaßen aus der Fassung gebracht. Mir ging es richtig, richtig schlecht. Ich war hochgradig angespannt und konnte das nicht verändern. Meine Gedanken rasten immer wieder um die gleichen Dinge. Ich hatte so richtig, richtig Lust irgendwas zu nehmen, damit das aufhört.

Das eine war für mich eine Machtdemonstration, die ich auch noch ansprechen werde.

Das andere war ein Zweifeln an meinem Vorgehen und die fehlende Möglichkeit, das für denjenigen nachvollziehbar zu machen.

Beides war ein fehlendes Vertrauen in meine Gefühle, meine Gedanken, meine Erkenntnisse, meine Vorhaben.

Hinter beidem steckte die Absicht, mich unterstützen zu wollen. Gut gemeint, aber nicht hilfreich. Nicht unterstützend!

„Sehr geehrte Frau …,eine Situation aus unserem Termin gestern hat mich sehr aufgewühlt.

Es geht um den Moment, wo wir einen Nachbesprechungstermin suchten und sie den 21.06. nannten.
Mein Gefühl sagte mir, dass es zu früh sei, um etwas über das Ankommen und Fühlen in der Arbeitstherapie sagen zu können. Sie bestanden trotzdem auf diesen Termin, mit dem Satz – das sei ihnen egal –. Für mich fühlt sich das nach einer Machtdemonstration an, der ich mich unterzuordnen habe, gegen mein Gefühl. Und ich habe ihre Beweggründe dafür nicht verstanden, falls es welche über den Ansatz hinaus – wir mache das jetzt einfach so – gibt.
Das macht es für mich sehr schwer, eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit weiter aufrecht zu halten, wenn ihr Verhalten für mich nicht nachvollziehbar ist und damit willkürlich wird. Ich bin nicht bereit mich willkürlichem Verhalten auszusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
…“

Energie und Lehrer und Glaube und so

Das wollte ich schon immer mal zusammenfassen, mit welchen energetischen Dingen und welcher Art von Bewusstseinsarbeit ich so am Tag und in meinem aktuellen Leben beschäftigt bin. Ab und an taucht die Frage auf, ob es zu viel ist, ob sich Energien auch gegenseitig stören können, nicht miteinander harmonisieren. Manchmal spüre ich ganz deutlich, wenn ich etwas weglassen muss, damit sich etwas anderes in Ruhe integrieren kann. Bei den feineren Schwingungen weiß ich nicht so genau, ob ich störende Einflüsse mitbekommen würde.
Ich habe auf der Messe für „Spiritualität und Heilen“ einen Heiler danach gefragt. Er sagte, dass sich definitiv Energien auch gegenseitig stören können.

Beinahe täglich bin ich mit folgenden Sachen beschäftigt:
• Meditation (vipassana)
• Morgens im Bett ein Lächeln ins Gesicht und ins Herz bringen und Dinge aufzählen für die ich dankbar bin
• AuraSoma
• energetisiertes Wasser
• Beten (Bitten und Danken/ Verbindung mit oben und unten/Affirmationen)
• Körper beim Duschen achtsam wahrnehmen, mit der Vorstellung weißes Licht fließt an mir herab und spült alles ‚Dunkle‘ fort
• Reiki Selbstbehandlung
• Achtsamkeit im Alltag – Hier und Jetzt-Übungen – Lächeln – Dankbarkeit
• Segnung der Mahlzeiten

Unregelmäßig unterstütze ich mich mit:
• Ätherischen Ölen
• Yoga
• Gesegneter Runenstein
• Erzengel Michael-Energie unterwegs zum Schutz
• Reiki Fernbehandlung
• Engelgebete unterwegs für Unterstützung in konkreten Situationen
• Verbindung mit den Elementen – Bäumen – Sonne – Wind – Natur – Erde
• Glasdiamant mit EE Michael-Energie
• Energetische Massage
• Energieübertragungen durch andere
• Engeltarotkarten

Und auf der Messe bin ich nun noch in Kontakt mit Mantras gekommen und einen Edelsteinanhänger und hab gerade definitiv das Gefühl, das ist zu viel.

Dann ist mir auch aufgefallen, dass ich momentan drei sehr unterschiedliche ‚Lehrer‘ an meiner Seite habe. Erst mal ist das total schön, dass es Menschen gibt, die ich in dieser Position annehmen kann, also auch aufsuchen würde, mich anvertrauen kann und ihrer Lebenserfahrung und Meinung vertraue (wenn ich auch lernen musste, dass ich auch hier immer prüfen muss, ob die Aussagen auch für mich und mein Leben zutreffen – was nicht immer der Fall ist).

Alle drei kommen aus verschiedenen Richtungen, decken ganz unterschiedliche Themen mit ihrer Lebenserfahrung ab und vermitteln dadurch auch sehr unterschiedliche Weltbilder. Ich springe da hin und her. Zum Thema Meditation frage ich einen ‚Lehrer‘, zum Thema Reiki + daraus entstehende spirituelle Entwicklung einen anderen ‚Lehrer‘ (noch neu) und zum Thema Umgang mit Emotionen + Energien wieder eine andere ‚Lehrerin‘.

Einerseits finde ich das sehr stimmig, weil Situationen eben sehr unterschiedlich sind, andererseits prallen die dahinter liegenden Glaubenssysteme in mir aufeinander und ich habe wiederholt gesagt bekommen, dass es sinnvoll ist, sich irgendwann für eines zu entscheiden, einen Weg zu gehen. Klingt wirklich sinnvoll. Finde ich aber extrem schwierig – mich festlegen. Am meisten zieht mich der klare, neutrale Weg des Buddhas an. Aber mich darauf festzulegen, da bekomme ich Widerstände. Passen Energiearbeit und Buddha zusammen? Passen Naturwesen und Buddha zusammen? Passen Vorstellungen und Leerheit zusammen? Eigentlich nicht und doch wiederum schon.

Das ist für mich eine riesige Herausforderung der Leerheit hinter allem zu begegnen. Zum Beispiel zu erkennen, dass jeder religiöse/spirituelle Glaube an ‚Etwas‘ ein Konstrukt des Verstandes ist. Dahinter geschaut, weiß ich gar nichts. Ich kann entscheiden woran ich glaube. Glaube ist austauschbar. Das zu erfahren, nimmt mir den Halt, nimmt mir die Orientierung die er mir gab/gibt. Wenn ich an das Eine glauben kann, wie an das Andere, wenn das Eine dann ebenso wahr ist, wie das Anderen und beides trotzdem gleichzeitig eine Illusion, jaaa… da verliere ich doch glatt die Lust – alles wird beliebig und befremdend.

Ich fühle mich etwas zwischen den Dingen verloren – treibend. Ich hoffe, dass meine Gefühle und Empfindungen als Richtschnur ausreichen.