Was habe ich heute geschafft

Die Idee kam mir, weil ich innerlich nicht halten konnte, dass es auch gute Dinge am Tag gab.

Ich habe mich zwar bewusst erinnern können, wenn ich einmal am Tag meine kleine Dankbarkeits-Meditation machte. Doch vorher und danach war alle Erinnerung wieder weg.

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Ich schreibe besonders klein, weils nicht darum geht, inhaltlich nachzulesen, sondern es wirkt eher, dass da was steht, an jedem Tag. Auch sind es nicht nur Erledigungen, sogar weniger das. Oft sowas, wo ich mutig war oder schweres ausgehalten habe oder mir Selbstfürsorge gelungen ist. Und weil mich alles Bunte fröhlich stimmt, schreib ich in bunt.

Das funktioniert wirklich gut. Der Zettel liegt sichtbar im Wohnzimmer. Ich sehe täglich die bunten Einträge und bekomme dabei ein Gefühl von, ‚Ja, ich habe heute auch was geschafft. Und ich schaffe jeden Tag etwas, egal wie scheiße es war‘. Und zusätzlich erfreue ich mich an den Farben. 🙂

Ohne diesen Zettel, sähe es viel, viel, viel dunkler in mir aus.

Erbsenmomente

Diesen Begriff habe ich aus einem Artikel von Hannah C. Rosenblatt und finde ihn sehr schön. Die Idee dahinter, könnt ihr in ihrem Artikel lesen.

Im Idealfall fallen mir solche Momente wieder ein, wenn es gerade nicht so leicht geht.
Heute hatte ich das Glück. Gerade eben. Und es hat mir die plötzliche Energie beschert, von der Couch aufzuspringen, um diesen Moment hier festzuhalten.
Vor ein paar Tagen war ich von lauter inspirierenden Einfällen gesegnet, wurde regelrecht überflutet von Projektideen und Themen, die mich plötzlich unglaublich interessierten.

Auf der Straße lief ich zweimal an sehr großen Holzpaletten vorbei und sie zeckten mich jedes Mal an. Oh, was man alles damit machen könnte. Da reißen sich Leute drum. Die stehen hier bestimmt nicht mehr lange rum.

Beim zweiten Mal vorbei laufen dachte ich, oh was man mit dem Holz so alles bauen könnte. Mir ist nichts eingefallen, aber ich hatte so dermaßen Lust darauf und war so gierig, dieses Holz haben zu wollen, dass ich eine Freundin anrief und mit ihr diese riesen Palette in Richtung Keller hievte, völlig im Unklaren, ob die da überhaupt reinpasste. Und als das Teil dann auch noch millimetergenau in meinen Keller passte, konnte ich nicht anders als eine Lach-, Freudentanz zu vollführen und völlig aus dem Häuschen zu sein.

Erbsenmomente! ❤