Schattenanteile

Passenden zur Sonnenfinsternis vom Donnerstag, erlebe ich bewusst das Sichtbarwerden einer Schattenthematik. Die Selbstablehnung. Ein innerer Deserteur, denn ich nur gelegentlich wahrnehmen kann, wenn er mit aller Gewalt nach vorne tritt und mich mit Schlägen und Schnitten vernichten will. Ein ungeliebter Gast, der so schnell und unerwartet wie er auftritt, auch wieder verschwindet und von mir auch ganz weit weg gehalten wird. Immer bin ich überrumpelt, überfordert, ohnmächtig, hilflos und kapiere null, was da von statten geht. Immer will ich davor weglaufen, will es nicht sehen, fühle mich schlecht und schuldig, dass es überhaupt so etwas in mir gibt. Ich sollte doch gut zu mir sein. Ich übe doch die Selbstliebe. Da passt so etwas gar nicht ins Bild. Da gehört so etwas weggesperrt.

Das klappt wohl ganz gut, dass wegsperren. Ich bin immer wieder überzeugt, davon befreit zu sein. Trotzdem bekomme ich Rückmeldungen aus meinem Umfeld, die auf diesen Deserteur hinweisen. Und ich schüttele den Kopf. Das kann nicht sein. Das würde ich doch merken. Nein, nein, da ist gerade nichts. Wirklich nichts. Ich bin in Frieden mit allem was ist.
Da nehme ich mich ganz schön selbst auf die Schippe, ohne es zu merken. Deshalb heißt es ja auch Schattenanteile. Sie wirken, ohne gesehen zu werden.

Der Tag vor der Sonnenfinsternis dann wieder. Ich erzähle von Ablehnungsgefühlen. Mir wird das Spiegelgesetz vor Augen gehalten. Ablehnung fühlst du, weil du dich selbst ablehnst. Ich bäume mich auf. Das stimmt doch gar nicht! Ich lehne mich doch nicht selbst ab! Ich zweifle an meinem eigenen Aufbäumen. Und siehe da, am gleichen Tag, am Abend überfällt er mich mit voller Wucht. Der Deserteur. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich könnte mich in Stücke schneiden, zerfleischen will ich mich. Vernichten will ich mich. Verachten tu ich mich und entlade diese Verachtung mit harten Faustschlägen auf meinen Oberschenkel. Im nächsten Moment wimmere ich, dass es mir leid tut, streiche über mein Bein. Entschuldige mich. Bin hilflos. Weiß nicht, wie ich mit diesen Gefühlen umgehen soll. Verstehe sie nicht. Sie tun mir weh. Ich tue mir weh. Wünsche mir Hilfe. Nehme das Telefon. Will jemanden um Hilfe bitten. Beim Wählen und den ersten Klingeltönen, steigt mein Selbsthass über dieses Handeln ins unermessliche, so dass ich schnell wieder auflege. Einbahnstraße.

Fortsetzung geplant…

Portalöffnung

Wiedergabe der Bandaufnahme von heute.

„So wie sich das Ganze entwickelt… jetzt also, so wie sich die letzten Tage angefühlt habe, seit Freitag und vor allem jetzt heute der Tag auch, scheint doch vieles darauf hinzudeuten, das es mit der Portalöffnung zu tun hat und der besonderen astrologischen/astronomischen Konstellation (http://lunaria.at/zur-zeit-3-11-2013-energy-wave/#more-1726), Sonnenfinsternis heute 13:39 Uhr (und Neumond).

Also wundert euch nicht, wenn ihr in den letzten Tagen, Freitag, Samstag, Sonntag merkwürdige Dinge erlebt habt, mit euch oder euch anders gefühlt habt. Also so ging es mir zumindest.

Es ist jetzt kurz vor 13 Uhr und ich bin immer noch nicht aufgestanden. Spüre seit so ungefähr 10 Uhr sehr stark Energiewellen in meinem Körper, heiße Hände und besonders in der Herzregion ist es viel warm und wie Wellen, Energiewellen. Ich musste auch schon weinen. Und bekomme meine Augen … ja und meine Gedanken hauen auch immer wieder ab. Ich bin irgendwie so ständig in so ‘ner Zwischenwelt. Und dann spür ich mal meinen Körper und dann fällt mir wieder auf, dass ich irgendwie gar nicht mehr da bin und meine Augen tun mir weh. Ich kann die gar nicht aufmachen. Ich hab vorhin ganz kurz mal am Computer geschaut, wegen dieser Sonnenfinsternis, wann die genau eigentlich ist und wann das Ganze vielleicht auch mal vorbei ist. Es war furchtbar anstrengend. Mein ganzer Körper fühlt sich so schwimmend und nicht fest an. Ja, so harre ich gerade der Dinge. Es lässt sich ganz… es lässt sich aushalten. Versuche viel zu trinken, wie man überall immer liest. Joar und überlege irgendwie zwischendurch doch dann mal … ob ich irgendwie auch mal was essen… also, essen wahrscheinlich schon, aber essen machen, aufstehen und tun, fühlt sich gerade ziemlich schwierig an. Dann wollte ich eigentlich heute auch wählen gehen. Aber, warten wir mal ab. Ist ja noch ein bisschen Zeit da.

… Wenn ich aufstehe und durch die Gegend laufe, merke ich wie kraftlos und wackelig meine Beine sind und sofort ein Druck in der Herzgegend entsteht. Und so… naja, ich weiß nicht, so fühlt sich’s vielleicht an, wenn man irgendwie… ne, ich hab keine Ahnung ob sich’s so anfühlt. Ach ja, es lässt sich schwer beschreiben… so als ob man plötzlich immer kurzatmiger wird und sich irgendwie so… das Herz es nicht schafft… diese Bewegung jetzt zu verarbeiten. So ungefähr fühlt es sich an. Und man einfach nur das Gefühl hat, oh Gott, schnell wieder hinlegen, schnell wieder hinlegen.“