Gott – Vertrauen – Herzenswünsche und ‚The Work‘

Ja, interessant.

Interessant. Interessant.

Interessant, was sich mir da heute so erschließt,

zu der Sache mit dem Ruf des Herzens.

Gestern war ein sehr therapeutischer Tag. Ich habe mir viel Zeit genommen, um in mich zu spüren und neue Richtungen festzulegen. (Schön wage geschrieben, was? So weiß keine Sau wovon ich spreche 😀 Das fällt mir gerade mal auf. 🙂 )

Naja. Ich versuche konkret zu werden.

Also das Seminar, welches mich so angesprochen hat und Ende Januar weit weg stattfindet, heißt „The Work und Stille„. Darum geht es dabei:

An diesem Wochenende möchte ich dir helfen, deiner inneren göttlichen Quelle ein Stück näher zu kommen. Durch „The Work of Byron Katie“, Meditation, Stille und innerem Dialog mit dem, was für dich „Gott“ ist. Leicht und einfach, tief und kraftvoll führe ich dich in diesen stillen Raum in dir, wo alle Antworten liegen, wo alles wieder an den rechten Platz rückt, wo die Ordnung und die Klarheit zu Hause sind, die Liebe und die Weisheit.

Seminarinhalte & Techniken

  • Einführung in The Work of Byron Katie
  • Vertiefung & Anwendung von The Work auf Stressthemen:
    • Zweifel & Unsicherheiten
    • Zukunftsängste, diffuse Ängste
    • Kraftlosigkeit & Sorgen
    • belastende Glaubenssätze
  • Meditation & stilles Gewahrsein
  • Musik & Klang
  • Den göttlichen Funken in dir zum Leben erwecken

 

Und heute Morgen fällt mir auf, dass das ja genau das ist, womit ich mich gestern beschäftigt habe!

Was mich zu der Idee brachte, vielleicht habe ich über die Herzanziehung so viel Energie in dieses Thema gebracht, dass im Endeffekt alles zu mir kommt und ich gar nicht erst wohin fahren muss. Das ist doch großartig! 😀

Ja genau so funktioniert das Herz! Es zeigt uns an, da passt etwas. Aber wie und was und wann dann jenes zu uns kommt, dass zeigt es nie. Das passiert dann irgendwann. Vielleicht auch klammheimlich, so dass es uns erst gar nicht auffällt. 🙂

Dieser Volkshochschulkurs… Seit Jahren hab ich Kurse innerlich abgehackt, obwohl ich gerne welche belegt hätte. Aber zu starke Angstreaktionen. Es ging einfach nicht. Und plötzlich mir nichts dir nichts, ganz unauffällig taucht dieser kleine Vortrag auf einer Nachbarschaftsseite auf und ich denke, ach ja, ‚The Work‘, ist ja spannend, nur 1,5 h, super Uhrzeit, da geh ich hin. Und dann ging das ganz einfach.

Zwei Wochen ist das her und die Arbeitsbögen liegen dazu hier auf dem Schreibtisch herum.

Dann hatte ich hier über dieses Seminar geschrieben, weil ich an dem Tag vorher E-Mail-Kontakt mit der durchführenden Person hatte und schon mal vorsichtig meinen Hintergrund schilderte und über Unterstützungsmöglichkeiten nachdachte (worauf eine super Resonanz kam).

Und gestern bin ich plötzlich in dieser Gott-vertrauen-Thematik drin, worüber ich geschrieben habe und wo sich all die verhindernden Glaubenssätze zeigen.

Und mich zieht es sehr an, damit weiterzuarbeiten, es durchzuarbeiten – das ist genau mein Thema und es will gelöst werden.

Ganz ehrlich, wenn sich das jetzt so weiterentwickelt, dann lasse ich erst einmal den Gedanken an diese Reise los. Sie ist dann gar nicht mehr so wichtig. Und das denke ich mir nicht nur, sondern das fühlt sich so an.

Denken tu ich, dass 1 Tag Anreise, 1 Tag Abreise, 2 Tage Seminar (auch wenn ich nicht alles mitmachen muss und auf mein Ausruhbedürfnis hören darf) für mich einfach viel zu viel ist. Das sind tagtägliche Erfahrungswerte. Die Anreise hat für mich schon so viele Stress- bis Hochstressmomente, das ich den ganzen nächsten Tag stressfrei zum Ausruhen bräuchte. Ich bin aber an einem fremden Ort, das heißt immer Stress. Das heißt auch die erste Nacht Alpträume. Dann würde ich aber trotzdem total gerne zum Seminar gehen, weil deswegen bin ich ja da hin gefahren und würde meine Grenzen übergehen. Wenn ich das weiter ausmale, wie ich es von mir kenne und niemand zur Korrektur da wäre und ich 4 Tage hintereinander ständig Entscheidungen treffen müsste, dann seh ich mich nicht mehr in der Lage die Rückfahrt anzutreten, aber da ich das ja muss, schaff ich das irgendwie und hab am Ende gar nichts Gutes mehr in mir und lieg zu Hause tagelang flach.

Ich brauche das Eingeständnis für mich, dass meine Belastbarkeit dafür nicht ausreicht.

Vielleicht taucht so ein Angebot mal in näherer Umgebung auf.

Ich schließe das nicht völlig ab. Ich weiß nicht, wie es Ende Januar ausschaut. Aber ich denke, ich habe mich heute dafür entschieden, die noch günstigen Bahntickets nicht vorzukaufen, was heißt, wenn dann doch, dann kosten sie im dreistelligen Bereich.

Mir geht es gut mit dieser Bewegung die da entstanden ist. ❤

Übung im Denken – die Kontrolle loslassen

Ich habe vor zwei Wochen einen Vortragskurs in der Volkshochschule besucht. Dort wurde anderthalb Stunden die Methode ‚The Work‘ von Katie Byron erklärt, mit kleiner Vorführung, wie es geht.

Die Methode passt zu mir. Ich glaube, weil ich eh viel denke und dieses Werkzeug am Denken ansetzt. Denk-Yoga. Man fängt mit einem stressigen Gedanken an und probiert dann verschiedene andere Gedanken dazu aus, schreibt das alles auf. Am Ende ist man sehr wahrscheinlich weniger gestresst vom Ausgangsgedanken.

Heute ist es mir wieder eingefallen.

Zurzeit ist mein Kontroll-Thema wieder sehr stark. Kontrolle behalten wollen. Panische Angst. Da gibt es viele Glaubenssätze ich mir. Die, die ich heute gefunden habe, lauten:

  • wenn ich die Kontrolle loslasse, sterbe ich
  • wenn ich die Kontrolle loslasse, passiert etwas Schlimmes
  • wenn ich nicht weiß was kommt, macht mir das Angst
  • Vertrauen ist gefährlich

Mit der ersten Überzeugung habe ich nach ‚The Works‘ gearbeitet.

Als ich aufgeschrieben habe, was dieser Gedanke mit mir macht, welche Bilder und weiteren Gedanken kommen, welche Gefühle und wie sich mein Körper anfühlt, hat sich viel entladen. Ich musste sehr weinen, was dann von alleine abebbte.

Als ich dann überlegte, wer ich ohne diesen Gedanken wäre und wie sich die Umkehr-Gedanken anfühlen, hat das meinen Blickwinkel erweitert.

Klar ist aber auch, dass da nicht grundsätzlich, durch einmaliges Durcharbeiten nun alles verändert ist und ich keine Angst mehr habe. Das braucht wie mit allem Wiederholungen. Und es ist auch ein sehr tiefes Thema, mit vielen Verzeigungen.

Aber ich fands bereichernd und spannend und das Schreiben habe ich als haltenden Rahmen erlebt.