Befreiung und Sinn

Es geht heute ganz einfach. (Liegt es am bevorstehenden Neumond heute Nacht?)

Vom PC werden ganze Ordner gelöscht. Klick, klick, klick. Kein Nachschauen, kein Nachlesen und in Erinnerungen haften. Alte Männergeschichten. Ewig lange E-Mailaustausch-Texte. Keine Ahnung warum ich mir sowas aufgehoben habe. Weg damit. Brauch ich nicht mehr.

Ich fühle mich seit Wochen in der Vorbereitung auf einen Neuanfang oder vielleicht ist es auch ein Übergang. Ich will aufräumen, alles sortieren und prüfen, was ich für mein neues Leben (was immer das auch heißen mag) brauche und was ich zurück lassen kann.

Ich fühle mich so, seit dem mir bewusst geworden ist, gefühlsmäßig bewusst geworden ist, dass meine Seelenaufgabe ist, mich hier und jetzt in der Verkörperung zu üben, darin zu üben, in jedem Moment da zu sein (wenn ich mal ausdrücken könnte, was genau ich damit meine o.O). Und ich fühle mich so, seit dem ich bei der Vorstellung, ich würde wohin ziehen, wo meine Bedürfnisse mehr erfüllt werden, einen halbtägigen Freudeausbruch erlebt habe.

Beides absolute Aha-Effekte und tiefgreifende, beruhigende Erlebnisse.

Ich weiß jetzt, warum ich aussortiere, sortiere, reinige. Alles hat einen neuen Sinnzusammenhang bekommen. (zumindest in der Zeit, wo ich nicht an mir zweifle und denke, dass ich mir nur wieder etwas Nettes in meiner Vorstellung zusammengebastelt habe – ich hab ja nichts zu verlieren und gute Gefühle sind immer willkommen 🙂 )

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Das Leben endet…

… verfolgt mich.

Thema der aktuellen KGS.

Thema in der aktuellen KGS.

Ich greife mir ein paar Ordner, aus Studienzeiten aus dem Schrank, weil ich ausmisten will. Unterlagen aus 2003.

Das ist das Erste was ich greife ...

Das ist das Erste was ich greife …

 

... und lande, beim Aufschlagen auf dieser Seite...

… und lande, beim Aufschlagen auf dieser Seite…

 

... welche zu diesem Kapitel gehört...

… welche zu diesem Kapitel gehört…

 

... und ansprechende Textstellen hat.

… und ansprechende Textstellen hat.

 

Es stirbt nicht nur ein Mensch, sondern auch seine Beziehungen.

Es stirbt nicht nur ein Mensch, sondern auch seine Beziehungen.

 

Ich glaub, dass behalte ich schon mal. Genau für solche Momente.

Nachtrag: Hahhh… der Nächste was ich greife ist, Schwerpunktbezogene Ethik – Zuwanderung gestalten – Ethische Dimensionen der Migration und Integration. Wie passend zur aktuellen Situation.

Da fällt mir ein, das mein Schwerpunktthema im Studium die interkulturelle Arbeit war. Hatte danach aber nie wieder damit zu tun und auch keine Affinitäten in diese Richtung.

Oh Gott… und mein Thema war das damalige Zuwanderungsgesetz. Weiß ich gar nichts mehr darüber.