Bestandsaufnahme

So sieht es aus, wenn ich über meine aktuelle Situation in Bezug zu der Frage, ob und was ich arbeiten will und kann, nachdenken.

Bestandsaufnahme

Dazu gab es vorher eine heftige innere Auseinandersetzung mit der Fragestellung, ob ich wirklich nicht kann oder wirklich nicht will, mit folgendem Inhalt:

„Ich habe nicht existiert. Ich konnte nicht mein Leben führen, weil ich mich nicht gehört habe. Jetzt höre ich mich. Nur vieles verstehe ich nicht, kann ich nicht übersetzen.

Dann habe ich ein anderes Leben ausprobiert. Ist es das gewesen? Vielleicht auch nicht. Ein Testleben.

Ich bin nackt/ formlos und rattere alle möglichen Formen durch. Wer bin ich? In dieser Formlosigkeit oder stetigen Formveränderung soll ich außen nach passender Arbeit suchen? Wie soll das gehen, wenn ich immer anders bin? Arbeit die zu mir passt? Zu was denn passt? Wenn ich versuche zu ergründen was zu mir passt, was mir Freude macht, kann ich doch nur auf die Vergangenheit zurückgreifen und finde darin keine Entsprechung mehr. Nur noch Erinnerungen.“

Das Ergebnis: Ich bin genau dort wo ich sein soll. Ich habe alles getan was ich tun konnte und würde mehr tun, wenn ich es könnte. Ich kann es aber nicht und deshalb benötige ich Hilfe von außen. Ich bin nicht schuld an meiner Situation. Trotzdem trage ich die Verantwortung für meine Situation.