In Bildern

Oh mein Gott, ich hab doch tatsächlich Lust Fotos meiner Balkonbepflanzung zu machen, um sie mit euch zu teilen (falls es jemanden interessiert). Ein Wunder, ich bin geheilt! 😀

Spaß beiseite. 🙂 Erst mal sehen, ob die Konzentration ausreicht, Fotos vom Handy auf PC zu ziehen usw. und bis zum Ende durchzuhalten.

Ich hatte echt übel wieder mit Selbstabwertung zu kämpfen und viel, viel Angst und unglaublich viel Wutkraft. Diffuse Angst vor Menschen, vor Unterstützer die gefährlich sein könnten und Wut aus sie und irgendetwas.

Voll den Film zu laufen. Logisch kaum Kraft durch Daueranspannung, Lähmung durch Angst, Abwehr von Selbstfürsorge durch Selbsthass, Zugang zu Bedürfnissen und Helfer versperrt, um zu schützen. Bäh, war/ist das anstrengend so da zu sein. Dazwischen viele kleine helle und lindernde Momente… nicht vergessen!

Wie eben, Kraft für Balkonpflanzen, die durch den vielen Regen etwas zu tun haben.

Die Paprikapflanzen kommen dieses Jahr schön kräftig und groß.

Das ist das zweite Jahr, wo ich aus gekaufter Bio-Paprika Pflanzen gezogen habe. Dieses Jahr sind die größer als letztes Jahr. Haben fette Blüten bekommen. Ich hab aber auch zum ersten Mal die erste angesetzte Blüte abgeschnitten, die sogenannte Königsblüte. Las ich im Internet, dass sie dann mehr Früchte ansetzen. Kann ich bestätigen. Letztes Jahr waren glaube pro Pflanze zwei Früchte und die relativ klein. Bin gespannt, wie groß die Früchte dieses Mal werden.

Die Erdbeerpflanze hat den Winter überstanden und auch zum ersten Mal neu getrieben. Blüht ganzjährig, so dass ich mich immer wieder über einzelne kleine, leckerer Früchte freue. 🙂

 

Lauter kleine Paprika. 🙂

Das sind zwei Pflanzen in einem Topf und die eine ist siamesisch getrieben, also eigentlich 3 Pflanzen.

Die Blumenwiesenstreuung links ist dieses Jahr spärlich. Hab zu wenige Samen gestreut und das Wetter war lange kalt und nun nass. Aber spannend ist sie trotzdem. Es kommen wieder so kleine Möhrchen, jetzt erst und wenn ich mich nicht irre, ist da ganz rechts im linken Kasten irgendein Kohl. Der wird wohl nichts werden, unter den Bedingungen. Aber witzig, was die alles unter Wildblumenwiese verstehen.

Sonne

Naja, mein einziges Wald-Kunstwerk in diesem Jahr bis jetzt. Mir ist nicht so nach. Zu angespannt draußen und zu wenig Kraft in abgelegenere Gegenden zu fahren.

Das ist das letzte Stück, was ich bisher hergestellt habe. Ich liebe es in seiner Form und Zerbrechlichkeit. Dass sind nur ganz dünne Ästchen. Kommt nicht so rüber. Hat auch schon seine Besitzerin gefunden. 🙂

Zwei weitere Stücke sind in Arbeit. Das eine ist echt langwierig für mich. Eine Durchhalteübung , trotz Aufwand, Anstrengung und auch Langeweile, bei monotonen Arbeiten (wie bei über 20 kleinen Holzstückchen immer eine kleine Ecke abzuschleifen… gääähn… öööödeee… 😉 ).

So. Beitrag fertig. Geschafft. Hurra! 😀

Nun essen.

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Es wird ruhig

Scheinbar gibt es eine Blog-Pause.

Ich fühle mich mit einigen hier und so einer Art WordPress-Präsenz verbunden. Interessant, dass das auch so ist, ohne dass ich lese und online bin.

Schön!

Es geht also nichts verloren, auch wenn meine physische/geistige Anwesenheit nicht da ist.

Etwas, was ich zurzeit an unterschiedlichen Stellen geschenkt bekomme. Verbundenheit, ohne realen Kontakt. Verbundenheitsgefühle, auch wenn niemand physisch da ist, auch wenn man sich nicht liest oder schreibt oder hört.

Schön! ❤

Ganz nah daneben spürte ich die Einsamkeit, dass Gefühl getrennt zu sein. Ich hatte ein Bedürfnis nach Nähe und niemand war da. Doch dann kam der Gedanken, dass das doch nicht stimmt, mit der Einsamkeit und Getrenntheit und ich verband mich auf der Empfindungsebene mit Menschen die mir sonst nah sind. Es funktionierte. Ich wurde sehr zufrieden und entspannt und konnte gut alleine zu Hause sein. Ich fühlte mich getragen durch das Netz von Verbindungen.

Ein wirklich besonderer Moment!

Danke! ❤

Überhaupt kam mir heute in den Sinn, dass ich wirklich viel erreicht habe. All meine Bedürfnisebenen, die ich in den letzten Jahren gefunden habe, sind mittlerweile gut versorgt.

Und das ist mein Verdienst! Das fühlt sich toll!

Ich erinnere mich noch an den langen, mühsamen Weg um Haushaltshilfe zu bekommen und die Stimmen, die dagegen sprachen. Ich habe auf mein Gefühl gehört, dass das hilfreich ist und hab mich drum gekümmert. Mit dem Ergebnis, dass sie mich 3 Monate unterstützt hat, wofür ich krass dankbar war und ich sie seit Januar nicht mehr brauche und das Jobcenter die Kosten als unabweisbarer, besonderer laufender Bedarf übernommen hat.

Auch die Entscheidung mir einen Träger zu suchen für das Betreute Wohnen, war kein leichter Weg und hatte ebenso Gegenstimmen. Ich bin heute noch sowas von dermaßen froh diese Art der Unterstützung gewählt zu haben, auch wenn ich dafür eine Altersrücklage auflösen musste und die Hilfeleistung zu Beginn aus eigener Tasche zahlen musste. Ich würde es jederzeit wieder so machen.Und auch hier ist es so, wie bei der Haushaltshilfe, ich nutze es, wenn ich es brauche und kann es ebenso auch mal sein lassen, wenn kein Bedarf ist (das kommt tatsächlich auch mal vor ;), aber eher weniger)

Die letzte Bedürfnislücke war für mich die kreative Beschäftigung und die Suche nach einem Ort dafür. Und auch da hat sich seit Anfang des Jahres etwas entwickelt, was es vorher nicht gab. Ich arbeite mittlerweile doch recht regelmäßig zu Hause an diesen Windspielen und bin immer noch zuversichtlich, dass ich in dieser Holzwerkstatt ankomme. Die Beschäftigung zu Hause entlastet mich enorm. Da gab es lange viel Leidensdruck in den Phasen, wo ich viel zu Hause bin, auf mich selbst zurückgeworfen und kaum (sinnvolle) Ablenkungsmöglichkeiten plus Selbstausdruck.

Durch die Anhebung der Medikation von vor 6 Wochen habe ich mehr an Bewegungsspielraum gewonnen, auch wenn es mir psychisch nicht gut geht. Das war vorher weniger möglich. In den letzten Wochen konnte ich trotzdem aus dem Haus und mal wo hin fahren, der Ausflug ans Wasser, das Konzert, in die Kontakt- und Beratungsstelle. Sowas war in Akut-Phasen nicht drin.

Was bin ich dankbar!!!

Das nimmt Leidensdruck auf den Ebenen der Isolation und auch meinem Erlebnishunger, an der Welt teilzunehmen. Das war auch ein Aspekt unter dem ich echt richtig doll gelitten habe, all die Jahre.

Klar, es gibt immer noch Rückzugsphasen, die ihren Sinn haben und gebraucht werden.

Zum Thema Medikamente gibt es auch ein Trauern und vorerst Abschied nehmen von gewissen Gefühlstiefen. Das Konzert konnte ich zum Beispiel nicht ganz so genießen, weil alles ein wenig distanziert zu mir war und auch den Wald fühl ich nicht mehr bis tief in mir. Doch es ist nicht alles weg. Ich kann mich erst einmal damit anfreunden und den Gewinn erkennen. (das hat jetzt 4 Jahre Erfahrungen gebraucht)

Eine Therapie ist nun auch da, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, wie sie funktioniert diese Trauma-Arbeit und ich mich viel mit Kämpfen auf der Beziehungsebene beschäftige 😉 .

Ein neuer Zugang zur Arbeit mit Reiki ist entstanden, neben dem täglichen Händeauflegen. Ich sammle alle für mich wichtigen Themen auf Zetteln in einer Box und schicke mir regelmäßig Fern-Reiki in diese Box, zu diesen Themen. Das sind anstehende Termin, das sind Erlebnisse der Vergangenheit, dass sind innere Themen wie z.B. Ängste, Erdung, Rückgrat, in denen ich mir Stärkung wünsche. Das tut mir richtig, richtig gut. ❤

Ich kann mich mittlerweile auf meine sportliche Aktivierung verlassen, auch in schlechten Phasen habe ich es geschafft dran zu bleiben. Dann angepasst an das was geht und auch liebevoll vergebend, wenns nicht viel ist oder ein Tag gar nicht geht. Aber immer wieder den Faden aufgenommen. Ich will es nicht mehr missen. Das steht für mich mit dem Akupressurklopfen und der Medikation mit an vorderster Stelle zur Stabilisierung. Es schafft mir immer wieder Inseln der Orientierung, Beruhigung, Klärung.

Ja das ist doch ne ganze Menge. Und da sind bestimmt noch ein paar Aspekte nicht erwähnt.

Ich glaube, dass ich so erst mal ein Weilchen vor mich hinpuddeln werde, vielleicht mit nicht allzu vielen Blogbeiträgen.

Praxis ist angesagt. 🙂

In Bildern

Gewitterstimmung

Kleiner Ausflug mit dem Fahrrad. Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Einmal durchatmen und die Stille geniessen und das Gefühl, als wäre man auf dem Land.

Ein Traum an Speisen

Ich wurde zum Essen eingeladen, nachdem ich dieses Cafe in einer buddhistischen Einrichtung ausgesucht hatte. Dankeschön!!! ❤ Die Fenchelknolle war ein Traum. ❤

Ich weiß nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal etwas weiter in die Umgebung wegbewegt habe. Ist bestimmt über ein Jahr her. Also ein Highlight. Ich, alleine, zu Fuß, 5 Bahnstationen, 64 Minuten zu Fuß (laut Smartphone 😉 ). Sonnenschein, Wasser, alte, gute Erinnerungen, eine fast Krise – die ich durchs Akupressurklopfen abfangen konnte, mittelprächtige Stimmung – also ein Erfolg. Ick war stolz uff mir. 🙂

Ja und hallejullea, ich war auf einem Klavierkonzert mit Cello-Begleitung in einer muckeligen kleinen Kuppelkirche, abends für 2,5 Stunden. Hatte ich mir mutig zu Weihnachten geschenkt. Es war eine Mischung aus schwer und wunderschön. Ich bereue es nicht, es getan zu haben. Das Cello ging mir in Mark und Bein. Ich hätte losheulen können. Danach stand ich noch mehr im Nebel. Hat bestimmt einiges angeschwungen.

Jetzt habe ich hier einen Beitrag mit lauter guten Dingen geschrieben. Das freut mich sehr. Ist also auch noch möglich und da.

Und weil es mir zurzeit so richtig, richtig gut tut die guten Dinge von anderen Menschen zu lesen, möchte ich hier auf den Blog von Vetch aufmerksam machen. Sie hat sich für den Mai zum täglichen Ritual gemacht, die Dinge festzuhalten, für die sie sehr dankbar ist. Diese Dankbarkeit wirkt auf mich ansteckend und hat mir kleine helle Momente beschert.

Ich habe schon mal über die Wirkung von den Dingen gesprochen, die uns umgeben. Alles ist Schwingung und wirkt sich auf uns aus, bewusst oder unbewusst, die hohen Schwingungen, wie die tiefen Schwingungen. Das ist mir hier wieder mal bewusst geworden. Dankbarkeit und Freude haben eine sehr hohe Schwingung und sie wirkten auf mich ansteckend. Ebenso erfasst mich die Trauer, Schwermut, Depression, Angst, Aussichtslosigkeit anderer Menschen, einfach nur wenn ich sie hier lese. Ich überlege mir mittlerweile ganz genau, was ich hier schreibe, welche Schwingung ich in die Welt schicken möchte.

Früher habe ich hauptsächlich zu meiner Entlastung geschrieben. Da musste alles raus, sortiert werden, um Luft zu bekommen, über Wasser zu bleiben. Mittlerweile brauche ich das Schreiben nicht mehr so für mich. Ich schreibe auch so gut wie gar nicht mehr in meine Tagebücher, was zu Beginn des Blogs noch unabdingbar war. Da war so viel in meinem Kopf.

Ich glaube, ich schreibe nun eher mit dem Gedanken der Vernetzung, Verbreitung von Erfahrung und Wissen, zur gegenseitigen Unterstützung.

Eine schöne Entwicklung. 🙂

Projekt Windspiel

Ich bin so froh, dass ich diese kleine Ablenkung habe.

Zwischenzeitlich hing es, da keine Lösungen in Sicht.

Nun habe ich einen süßen, kleinen Handbohrer gefunden, womit man ganz kleine Löcher per Hand bohren kann (wie der Name schon sagt 😉 ), ganz ohne Strom.

Und das funktioniert tatsächlich. 🙂

Anstatt nun jeden Tag ein Stück Holz zu kleben, weil ich immer warten muss bis es getrocknet ist, hab ich einfach mal 23 oder so Löcher gebohrt, ne Schnur durchgezogen…

Das silberne Ding ist der Handbohrer.

… und mit der schon geklebten Seite verklebt.

Mal sehen, wie ich das noch in Form fixiere.

Das hat mir heute gut getan und auch der Besuch von Freunden.

Mir ging es vorher nicht so gut und auch ist mir komisch im Kopf und Gedanken, da ich vor zwei Tagen erneut das Antidepressivum um ein Milligramm angehoben habe. Und verdammtes Ding, es ist ja kaum zu fassen, aber ich merke das sowas von. Soviel zum Thema hochsensibel.